BÜCHERBÖRSE

Ingrid Brodnig - Der unsichtbare Mensch

Ingrid Brodnig - Der unsichtbare Mensch (c) Czernin Verlag

Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert

Von hasserfüllten Postings über Facebook bis hin zur NSA-Affäre: Die Anonymität ist zu einem zentralen Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Wann ist die Geheimhaltung der eigenen Identität berechtigt und notwendig? Und wann wird sie als schützender Mantel missbraucht?

Seit jeher, in absoluten Systemen oder Krisenzeiten, kann Anonymität lebensnotwendig sein. Derzeit stellt uns der Balanceakt zwischen dem schützenswerten Recht auf Privatsphäre und dem Bedürfnis nach einem respektvollen Zusammenleben vor neue Herausforderungen. Gerade im Netz zeigt sich die Schattenseite der Namenlosigkeit, in Onlineforen wütet die anonyme Masse. Denn die scheinbare Unsichtbarkeit im Netz enthemmt virtuelle Diskussionen maßgeblich.

Ingrid Brodnig, netzpolitische Redakteurin in Wien, hat die Geschichte der Anonymität aufgearbeitet und erklärt, wie das Internet die Debatte nun zusätzlich anheizt. Sie liefert keine einfachen Antworten, sondern brauchbare Vorschläge, wie man sowohl Cyberaktivisten schützen als auch moderne Heckenschützen entwaffnen kann.

Buchpräsentation am Donnerstag, 13.02.2014, 18.00 Uhr im Rhiz, U-Bahnbogen 37-38 Lerchenfelder Gürtel, 1080 Wien
Es disktuieren: Ingrid Brodnig, Martin Blumenau (FM4) und David Schmidt (zeit.de)

Buchdaten

Ingrid Brodnig | Der unsichtbare Mensch
Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert
176 Seiten | Euro 18,90
Czernin Verlag | Jänner 2014

 

 

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