BÜCHERBÖRSE

Buchrezension "Ein Junge namens Weihnacht"

Das Besondere an dem Buch: Die Zeichnungen! (c) dtv
Das Besondere an dem Buch: Die Zeichnungen!

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Wenn nicht, dann gibt es jetzt das perfekte Buch, um die weihnachtliche Vorfreude zu entfachen. Wer sich hingegen schon seit September auf Heiligabend freut, der sollte sich den Roman "Ein Junge namens Weihnacht" aus dem dtv-Verlag von Matt Haig und Chris Mould erst recht zulegen.

Wort und Bild
Wir fragen uns doch alle schon seit unseren Kindertagen, wie der Weihnachtsmann zu seinem Beruf gekommen ist und wer da eigentlich genau in dem roten Mantel und unter der Zipfelmütze steckt. Genau diese Fragen beantwortet Autor Matt Haig in seinem Roman. Das Besondere an diesem Buch sind die liebevollen Zeichnungen, die von Chris Mould angefertigt wurden. Und wer nun befürchtet, dass Bilder in einem Buch nur etwas für Kinder sind, der liegt falsch! Der Roman macht wirklich allen Spaß, das Alter spielt dabei absolut keine Rolle.

Die Suche nach den Wichteln
Der kleine Nikolas lebt zusammen mit seinem Vater in ärmsten Verhältnissen im eiskalten Finnland. Doch obwohl er nur einen Schlitten und eine alte Rübenpuppe hat, ist der Junge glücklich. Eines Tages entscheidet sich sein Vater jedoch dazu, auf eine große und gefährliche Reise zu gehen, um die Existenz der magischen Wichtel zu beweisen. Nikolas muss so lange in Finnland bleiben und mit seiner schrecklich gemeinen Tante zusammen leben. Lange hält er das allerdings nicht aus. Zusammen mit seiner Maus Miika macht sich Nikolas auf den Weg nach Norden, um seinen Papa und die Wichtel zu suche.

Humor und Gefühl
Auf seiner Reise zu den Wichteln erlebt Nikolas viele Abenteuer und lernt Freunde, aber auch Feinde kennen. Der Roman kombiniert genau die richtige Menge an Witz und Ironie mit Gefühl und Herz. Perfekt, für die Weihnachtszeit. So gibt es viele Passagen, bei denen man als Leser herzhaft auflachen muss. Auf einigen Seiten kann man jedoch auch eine Träne verdrücken, wenn man nah am Wasser gebaut ist.

Herzerwärmend
Das Buch macht unglaubliche Freude beim Lesen und ist die perfekte Lektüre für kältere Tage. Trotzdem kann man als Leser durchaus über wichtige Werte nachdenken, während man in dem Roman blättert. Es geht nämlich nicht nur um die Geschichte des Weihnachtsmannes, seinen Rentieren und den Wichteln, sondern auch um Nächstenliebe, Gastfreundschaft und Güte.

Weihnachten kann kommen
Wer nach diesem Buch noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, der muss wirklich mit dem Grinch verwandt sein. Zusammen mit einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa ist "Ein Junge namens Weihnacht" der perfekte Roman für die Weihnachtszeit!

 

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