BÜCHERBÖRSE

Hyde Park am Hudson

Hyde Park am Hudson (c) Tobis Film

Der neue Film mit Bill Murray erzählt die Geschichte des ersten Staatsbesuches des britischen Königshauses in den USA. Dabei entsteht eine enge Freundschaft zwischen Franklin D. Roosevelt und George VI.

Im Sommer 1939 besuchte das englische Königspaar den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt (Bill Murray) auf seinem Anwesen in Hyde Park, New York. Die Briten suchten Verbündete im bevorstehenden Krieg und fanden diese in den Amerikanern. Außer dieser Allianz entstand auch eine tiefe Freundschaft zwischen Roosevelt und George VI (Samuel West). Erzählt werden diese Ereignisse im Film aus der Sicht von Margaret „Daisy“ Suckley, einer entfernten Cousine von Roosevelt. Leider schafft es Regisseur Roger Michell nicht, sich auf eine Geschichte zu konzentrieren, es fehlt ein roter Faden. Die verschiedenen Erzählstränge handeln von Roosevelt und Daisy, von dem Landsitz in Hyde Park und von dem englischen Königspaar. Auch der Humor der Amerikaner und die Steifheit der Engländer wirken aufgesetzt und wenig authentisch. Ein runder Film kommt dabei leider nicht heraus.   

 

Christina Schügerl

Christina Schügerl | Redakteurin

christina.schuegerl (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: Mai 2011

 

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