BÜCHERBÖRSE

Silo

Hugh Howey`s erster Roman begeistert die Leserschaft (c) Piper Verlag
Hugh Howey`s erster Roman begeistert die Leserschaft

Hugh Howey erzählt in seinem Roman von einer Welt, in der Menschen Wertmarken gegen Lebensmittel, Kleidung und sogar Urlaub eintauschen. Eine Welt, in der die Geburten mittels Lotterie kontrolliert und in der IT-Abteilung Programme konstruiert werden, die den Menschen eine Welt außerhalb des Silos auf Bildschirmen vorspielen. Dass es dabei Personen gibt, die diese Intrigen aufdecken und ihr Schicksal als Gefangene im Silo nicht akzeptieren können, darauf warten die Leser mit Spannung bis zum Schluss.

„Das Gefühl, vor einem Abgrund zu stehen.“

Als Holstons Frau Allison herausfindet, dass es sich bei der Welt, in der sie leben, lediglich um eine Scheinwelt handelt und sich hinter den dicken Scheiben des Silos etwas Unvorstellbares befindet, ist es zu spät. Somit stellt der Sheriff selbst Nachforschungen an, um die Untersuchungen seiner Frau weiterzuführen. Jedoch findet erst Holstons Nachfolgerin Juliette heraus, welch eine Welt sich außerhalb des Speichersilos befindet. Sie enttarnt damit unzählige Lügen, die den Menschen im Silo erzählt werden und entdeckt, worin die wirklichen Gefahren bestehen.

Mit seinem ersten Roman „Silo“ gelangt dem Autor Hugh Howey der internationale Durchbruch. Eine schaurige Zukunftsvision, in der die Menschen in Silos unter der Erde leben und der Blick nach draußen durch einen Bildschirm nur vorgetäuscht wird, erobert seit März zurecht die Regale der Leser.

SILO

Hugh Howey

Piper Verlag

20,60 Euro

Stefanie Jennel

Stefanie Jennel | Redakteurin

stefanie.jennel (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: September 2011

 

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