BÜCHERBÖRSE

Lautlos. Wie eine Libelle.

Für ihren Roman „Libellenfänger“ begibt sich die Autorin Katja Brandis selbst auf Ermittlungen im Gefängnis, recherchiert bei Kriminalpolizisten und Wahrsagern und experimentiert mit Tarotkarten. Rausgekommen ist dabei ein spannendes Werk rund um Ricky Mayer und ihre Freunde.

„Sie hatte den Fehler gemacht, sich fangen zu lassen“

Als ihre Freundin Antonia stirbt und die Kriminalpolizei den Fall mit der Begründung eines natürlichen Todes schließt, begibt sich Ricky selbst auf Spurensuche. Gemeinsam mit ihrem Freund Marek ist sie sich sicher, es muss Mord gewesen sein. Bücher über Engel aus Antonias Zimmer, eine seltsame Videoaufnahme des verstorbenen Mädchen und Libellenflügel, die überall verstreut auftauchen und Ricky als Warnung dienen sollen wecken in ihr das Gefühl, dem Mörder auf der Spur zu sein. Dass sie dabei selbst ihr Leben aufs Spiel setzt und nebenbei noch ihr ganz persönlichen Sorgen meisten muss, stellt sich als die größte Herausforderung in ihrem noch jungen Leben dar.

Katja Brandis, die seit 2002 erfolgreich Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene schreibt, hat mit „Libellenfänger“ ein kurzweiliges und bis zu den letzten Seiten spannendes Werk erschaffen. Man befindet sich von Anfang an mitten im Geschehen, kann sich durch den Schreibstil der Autorin schnell in die Figuren ihrer Geschichte hineinversetzen und bleibt aufgrund von Details zwischendurch stets interessiert. Für Jugendliche und junge Erwachsene daher auf alle Fälle ein passender Thriller.

 

Libellenfänger

Katja Brandis

Piper Verlag

15,50 Euro

Stefanie Jennel

Stefanie Jennel | Redakteurin

stefanie.jennel (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: September 2011

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