BÜCHERBÖRSE

Wintersport: digitale und mobile Sportausrüstung

Bild: Sondrekv | wikipedia
Bild: Sondrekv | wikipedia

Wenn die Temperaturen langsam Richtung Minusgrade wandern, beginnt die wohl schönste Jahreszeit für viele Outdoor-Sportler. Doch egal, ob Heliskiing, Eisklettern oder Mountain Biking – ohne die richtige Ausrüstung ist der Spaß oft nur von kurzer Dauer. Wie gemacht sind also die kühlen Herbst- und Wintermonate für all jene, die sich nach Nervenkitzel und Adrenalinrausch sehnen. Ohne Angst vor Hitzeschlag oder Insektenschwärmen können Sportler nun ihrer Leidenschaft nachgehen – und diese ist oft von extremer Natur. Doch welche Ausrüstung braucht man, um für jede extreme Sportsituation gewappnet zu sein?

Eis und Schnee

Wer beispielsweise meint, dass sich kletteraffine Bergsportler nun wieder in Kletterhallen zurückziehen, hat falsch gedacht. Nicht umsonst erfreut sich Eisklettern einer wachsenden Fan-Gemeinde. Ausgerüstet mit Eispickel und Steigeisen wird eine steile, vereiste Wand erklommen. Das Unfallrisiko ist hoch, der Suchtfaktor ebenso.

Normales Skifahren oder Snowboarden ist den meisten Extremsportlern zu wenig. So haben sich in den letzten Jahren einige Unterformen entwickelt: Freeskiing, Heliskiing und Snowkiting. Beim Freeskiing ist vor allem Körperbeherrschung gefragt: Hierbei müssen möglichst beeindruckende Tricks vorgeführt sowie Hindernisse bewältigt werden. Den Reiz beim Heliskiing machen vor allem unberührter Tiefschnee und unbekannte Abfahrten aus. Und beim Snowkiting begibt sich der Ski- oder Snowboarder mit Zugdrachen auf eine freie Schneefläche und lässt sich von Windböen über die Landschaft ziehen. Über 100 km/h können dabei erreicht werden.

Extremsport bedeutet aber auch extreme Bedingungen, denen technische Gerätschaften standhalten müssen. Neben der geeignetes Ausrüstung setzen viele Sportler auch auf die passenden begleitenden Gerätschaften, mit denen Tricks und Stunts gefilmt und fotografiert werden können, die aber auch der extremen Kälte und den Wetterbedingungen standhalten.

Outdoor-Handys

Generell verlassen Sportler das Haus ungern ohne Handy – schließlich besteht stets das Risiko, einen Notruf absetzen zu müssen. Mit diesen steigenden Ansprüchen wächst auch die Anzahl an Outdoor-tauglichen Smartphones. Diese unterscheiden sich von typischen Handys primär durch ihre Stabilität. Schließlich müssen sie eine Vielzahl an Stößen sowie permanenten Druck längerfristig aushalten. Außerdem sind diese robusten Handys in der Regel resistent gegenüber Schmutz und Spritzwasser. Bereits ab 50 Euro erhält man das Simvalley XT-520, das über eine Solarzelle verfügt und den Regen übersteht, doch lange unter Wasser hält das Handy nicht aus. Red Bull Mobile bietet ebenso ein Outdoor-Handy: Das Samsung Galaxy Xcover 2 soll Schnee und Regen in erträglicher Menge unbeschadet überstehen. Galaxy Xcover 2 ist wasserdicht und übersteht es 30 Minuten lang im Wasser (bis 1 Tiefe m). Und das Samsung B2710 verfügt über GPS, Kompass und Schrittzähler. Bei all diesen Handys steht also die Funktionalität und Sicherheit im Vordergrund.

Doch auch wenn Smartphones rein technisch gesehen mit GPS-Navigationsgeräten mithalten können, empfiehlt sich für den Outdoor-Bereich die Anschaffung eines eigenen Navis. Schließlich bedeutet bei Smartphones ein leerer Akku auch oft das Ende der Navigation.

Outdoor-Kameras

Bei schnell wechselnden Wetterbedingungen müssen auch Kameras einiges aushalten können. Robuste Produkte zeichnen sich durch Vollgummi-Panzerung und besonders geschützte Linsen aus. Diese verhindern das Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit. Allerdings ist so auch nur ein sehr geringer Zoom möglich – maximal eine fünffache Vergrößerung kann erreicht werden. Chip.de hat erst kürzlich Outdoor-Kameras getestet und die Vor- und Nachteile einiger Modelle genau unter die Lupe genommen. Testsieger wurde die Panasonic Lumix DMC-FT5. Diese verfügt über GPS und überlebt Tauchgänge bis zu 13 Metern Tiefe. Aber auch die Geräte anderer Anbieter zeugen von sehr guter Qualität. Die Qualität der Bilder sei zudem auch sehr gut. Qualitätsabstriche gäbe es aber bei manchen Geräten bezüglich der Bildschärfe.

 

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