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Wann stirbt studiVZ endlich?

Es existiert noch. Bild: StudiVZ
Es existiert noch.

studiVZ. studiWas? Ja, langsam erinnern wir uns alle wieder an die Plattform in Rot. Jetzt sind alle bei der blauen Konkurrenz. Oder beim Netzwerk vom Suchmaschinenriesen. Bei studiVZ ist niemand mehr.

Die Abwesenheit der Nutzer hält den Holtzbrinck Medienkonzern, den Eigentümer der VZ-Netzwerke, allerdings nicht davon ab, weiter eifrig in eine bereits tote Plattform zu investieren. Holtzbrinck Digital Chef Markus Schunk erzählte in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ Anfang April sogar von den Plänen die das Verlagshaus mit studiVZ habe. Ein Relaunch Anfang Sommer, eine Neuausrichtung in Richtung Spezialisierungsnetzwerk und ein Setzen auf die „Stärken“ sind geplant. Laut Schunk sind hier vor allem der Daten- und Jugendschutz zu nennen. Herr Schunk scheint Optimist zu sein, denn die Nutzer sind trotz Datenschutzproblemen und komplizierter Privatsphäreeinstellungen massenhaft zu Facebook gewandert. Eine Rückkehr erscheint ausgeschlossen. Warum auch zurückkehren? Das soziale Netzwerk studiVZ hat das Wort „sozial“ einfach gestrichen und eine Plattform ohne die engsten Freunde oder zumindest Studienkollegen ist übrig geblieben.

Häme im Netz

Egal ob angesehene Tageszeitung oder privater Blog, jeder will studiVZ endlich sterben sehen. Oder zumindest wissen, warum das Netzwerk noch nicht gestorben ist. Mit wannstirbtstudivz.com hat das Blinkenlichten-Institut eine grafisch sehr schön aufbereitete, wissenschaftliche, Prognose ins Netz gestellt, die versucht diese Frage zu beantworten.

Totgesagte leben länger

Die Geschichte von Myspace zeigt, dass eine Neuausrichtung gelingen kann. Eine Rückbesinnung auf den Gründungszweck, die Vernetzung von Musikern und Fans, sowie die Möglichkeit sich mit dem eigenen Facebook-Konto einzuloggen, haben es überleben lassen.

 

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