BÜCHERBÖRSE

Mit dem richtigen Outfit im Vorstellungsgespräch punkten

Das Vorstellungsgespräch Foto: contrastwerkstatt - fotolia
Das Vorstellungsgespräch

Ein Bewerbungsgespräch ist immer eine heikle Angelegenheit und lässt den Puls in die Höhe schießen. Doch schon bevor es überhaupt richtig los geht und das erste Wort gewechselt wurde, hat man schon Unmengen Signale an seinen zukünftigen Arbeitgeber gesendet. Die Haltung, die Mimik und Gestik und die Kleidung sind wahre Kommunikationstalente und verraten mehr über uns, als wir denken. Um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen und um selbstbewusst auftreten zu können, ist die Outfitwahl besonders wichtig. Doch welches Outfit ist das richtige? Und welches passt zu meiner Branche? 

Die Outfitwahl

Es ist sehr wichtig, dass man sich in seinem Outfit wohlfühlt. Nur so kann man eine gewisse Selbstsicherheit ausstrahlen. Am besten kann man das Outfit schon vorher ein paar Mal tragen, um sich daran zu gewöhnen. Zudem sollte auch man selbst stets gepflegt erscheinen. Die Haare sollten frisch gewaschen sein oder einen sauberen Schnitt haben, die Männer sollten rasiert sein, die Nägel sauber und gefeilt und bei Frauen eventuell dezent lackiert. Generell gilt die Regel: Weniger ist mehr. Großer Schmuck, knallige Farben und zu viel Make-Up lenken ab und unterstreichen nicht die eigene Kompetenz, die an erster Stelle steht. Darum spielt auch die Farbwahl eine große Rolle. Beim ersten Gespräch sollte man eher auf dezente Farben, wie Schwarz, Grau, Dunkelblau und Weiß setzen und eventuell mit ein paar frischen, leichten Tönen ergänzen. Für die Frauen ist es sinnvoll, eine Tasche mitzubringen, die zum Outfit passt und in der alle relevanten Bewerbungsunterlagen hineinpassen.

Dresscodes in der Branche

Das Outfit sollte zum Unternehmen und zur ausgeschrieben Stelle passen. Das beweist, dass man sich schon im Vorfeld über das Unternehmen und deren Ziele informiert und Mühe investiert hat. Oft verrät der Internetauftritt oder die Broschüre viel über den Dresscode. Achtet man auf die Kleidung der abgebildeten Menschen oder besucht vorab das Unternehmen, kann man sehen, wie die Menschen dort gekleidet sind und viele Fehler im Vorfeld vermeiden. Im Anschluss muss man sich nur noch sein individuelles Outfit in dem Stil der Firma zusammenstellen. Es darf gerne etwas schicker sein, sollte aber nicht zu stark von dem abweichen, was man während der Ausübung des Jobs trägt. In Banken und in der Versicherung ist der Dresscode eher strenger, während er in der Medien- und Werbebranche lockerer ist. 

Fehler, die man unbedingt vermeiden sollte!

  • FlipFlops oder Sportschuhe
  • dreckige und ungebügelte Kleidung
  • sichtbare Piercings und Tattoos
  • aufdringliches Parfum
  • zu enges Hemd/zu enge Bluse
  • zu viel nackte Haut
  • bunte Krawatten mit ausgefallenen Motiven

 

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