TRAINEEPROGRAMME

Echt kein Fake? Darauf musst du achten, wenn du eine empirische Bachelorarbeit schreiben möchtest

Echt kein Fake? Darauf musst du achten, wenn du eine empirische Bachelorarbeit schreiben möchtest Foto: (c) NicoElNino - istock.com

Irgendwann im Laufe der ersten Semester kommst du an den Punkt, wo du dich entscheiden wirst: Bachelorarbeit - empirisch oder theoretisch? Wenn’s empirisch werden soll, gibt es hier einige hilfreiche Tipps und Infos. Zum Beispiel: Was zeichnet eine empirische Arbeit aus? Was für Methoden kannst du bei einer empirischen Arbeit nutzen? Wie kannst du sie planen? Wer kann dich sinnvoll unterstützen?

Empirisch oder theoretisch - du hast die Wahl!

Es ist ein Riesenunterschied, ob du eine empirische oder eine theoretische Bachelorarbeit schreiben wirst. Deshalb hier für dich erstmal dir drei wichtigsten Dinge, die eine empirische Arbeit auszeichnen:

Eigene Daten: Du selbst sorgst für die Grundlage deiner Arbeit, beschaffst Daten und wertest sie aus.

Vorlauf und Planung: Du brauchst einen guten Zeitplan, denn irgendwoher müssen die Daten kommen.

Lob und Ehre: Empirische Forschung genießt häufig einen hohen Stellenwert - zu Recht. Denn du investierst Zeit, Schweiß und Mühe. Dafür hast du auch den Hut auf und erfrischst dein Fachgebiet mit neuen Erkenntnissen.

Noch so eine Entscheidung: quantitativ oder qualitativ?

Die Methodenvielfalt ist unglaublich. Aber du musst dich entscheiden. Denn die Methoden sind dein Weg zum Ziel. So lassen sie sich grob unterscheiden:

Das Ziel der quantitativen Methoden ist, möglichst viele Daten zu erheben und diese beispielsweise statistisch darzustellen und auszuwerten. Du näherst dich deinem Forschungsgegenstand aus der Vogelperspektive. Zum Beispiel durch Umfragen mit vorgegebenen Antworten.

Das Ziel der qualitativen Methoden ist es, Einzelfälle korrekt zu beschreiben. Du näherst dich deinem Thema eher per Nahaufnahme. So unter anderem durch offene Interviews.

Quantitative und qualitative Methoden schließen einander nicht aus. Individuelle Versuchsanordnungen und Kombinationen können daher sehr spannende Ergebnisse zutage fördern. Und neben deinem Betreuer kann dir auch eine Datenanalyse-Beratung dabei helfen, deine Datenerhebung zu planen und die richtigen Möglichkeiten einzusetzen.

Wo anfangen? Die Planung einer empirischen Bachelorarbeit

Einen Plan zu haben, hilft. Du kannst dabei so vorgehen:

  1. Entscheide, ob du eine empirische Arbeit schreiben wirst.
  2. Kläre das Thema mit deinem Betreuer.
  3. Entscheide auf welche Weise, du die notwendigen Daten für die Bearbeitung des Themas erfassen, auswerten und darstellen möchtest.
  4. Verfasse ein Exposé - den roten Faden deiner Arbeit.
  5. Plane für jeden Schritt deines Exposés eine Bearbeitungszeit ein.
  6. Addiere zusätzlich, wie viel Zeit du für ein Lektorat deiner Bachelorarbeit und zuletzt für das Drucken und Binden benötigst.

Hilfe! Wer kann dich unterstützen und womit genau?

Für deine empirische Bachelorarbeit kannst du tatkräftige Unterstützung gebrauchen. Der wichtigste Helfer ist dabei zum einen dein Betreuer. Er ist immer wieder dein persönlicher Ansprechpartner bei allen Meilensteinen, die dich erwarten - bis zur Abgabe. Zum anderen sind es aber auch deine Kommilitonen. Diskutiere dein Exposé mit ihnen. So findest du heraus, ob du deinem Thema objektiv begegnest und ob es noch andere Forschungsansätze gibt, die dich weiterbringen. Schließlich ist auch eine Statistik-Beratung hilfreich. Erfahrene Statistiker und computergestützte Analysen sorgen dafür, dass deine Arbeit mit den Daten perfekt umgeht. Sie prüfen auch die Korrektheit deiner Arbeitsschritte. Am Ende entsteht so ein glaubwürdiges Stück Forschung und kein Fake.

Und übrigens: Wer langfristig plant, kann sein empirisches Thema und die mühevoll beschafften Daten auch bei der Masterarbeit noch nutzen. Dann lohnt sich der Aufwand doppelt.

 

 

Log in or create an account

fb iconLog in with Facebook