BÜCHERBÖRSE

Gesehen: Der Medicus

Gesehen: Der Medicus (c) Universal Pictures

Als ich den Roman gelesen habe, war ich süße 16. Erstaunlicherweise kann ich mich heute, zehn Jahre später, immer noch an die Details erinnern, die dieses Buch so aufregend machten. Das es 27 Jahre gebraucht hat, bis das Buch verfilmt wurde, grenzt an cineastische Unverantwortlichkeit.

England im 11. Jahrhundert

Eines ist klar, wir sollten uns glücklich schätzen nicht damals gelebt zu haben. Vor allem der hygienischen und medizinischen Verhältnissen wegen. Zu dieser Zeit, im Hochmittelalter, lebt Rob Cole (Tom Payne) ein neugieriger und aufgeweckter Junge der eine besondere Gabe hat: Er kann den Tod spüren. Als dieser – wie von ihm im Voraus geahnt - bei seiner Mutter eintritt, gesellt er sich zum fahrenden Bader Henry Croft (Stellan Skarsgård), der ihn als Lehrling zu sich nimmt. Doch als Rob Cole merkt, dass der Heilkunde des Baders Grenzen gesetzt sind will er mehr. So begibt er sich auf eine abeteurliche Reise ins Morgenland, um beim berühmten Arzt Ibn Sina (Ben Kingsley) zum Medicus ausgebildet zu werden.

Hintergrundinfos zu “Der Medicus”

Der 1986 erschienene Roman von Noah Gordon ist bis heute noch ein Bestseller und wurde 2004 zu einem der Top-10-Bücher aller Zeiten gewählt. Philipp Stölzl (Nordwand) verfilmte den Roman nach einer Vorlage von Jan Berger (Wir sind die Nacht). Mit dabei sind Elyas M’Barek (moderate schauspielerische Leistung), Oliver Martinez (hervorragend), Emma Rigby (wunderschön) und natürlich Tom Payne (von dem man sicher noch viel sehen wird).

 

Mag. Evelyn Höllrigl

Evelyn Höllrigl | Redakteurin

evelyn.hoellrigl (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: September 2012

Blog: www.themefashion.blogspot.com

Web: www.mode-events.at

 

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