BÜCHERBÖRSE

Filmstart: Mandela: Der lange Weg zur Freiheit

Ab 31.01. im Kino: Mandela: Der lange Weg zur Freiheit (c) Constantin Film/Senator Entertainment AG
Ab 31.01. im Kino: Mandela: Der lange Weg zur Freiheit

Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und zum weltweiten Symbol für friedlichen Widerstand. Mandela: Der lange Weg zur Freiheit beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf für Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit die ganze Welt verändert hat.

>> Trailer <<

Die Geschichte Südafrikas, erzählt über das Schicksal eines Menschen. Justin Chadwicks Biopic Mandela basiert auf der Autobiografie "Der lange Weg zur Freiheit" des am 5. Dezember 2013 verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela, die dieser noch während seiner 27-jährigen Gefangenschaft begonnen hatte und die kurz nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 veröffentlicht wurde.

Das ereignisreiche Leben Mandelas und der Handlungszeitraum von mehr als 50 Jahren haben dazu geführt, dass der Film bisweilen bedeutende Ereignisse und Personen nur streifen kann. Insbesondere in der ersten Stunde des Films, die die Jahre 1942 bis 1964 umfasst und in schneller Abfolge von Mandelas Stammesinitiation in der Transkei bis zu seiner Inhaftierung reicht, ist es daher hilfreich, bereits vor der Sichtung des Film mit Rahmendaten von Mandelas Biografie und der südafrikanischen Geschichte während des Apartheid-Regimes vertraut zu sein.

Je weiter der Film jedoch voranschreitet, desto mehr konzentriert er sich auf die Person Mandelas und lässt den Film zu einer Charakterstudie werden. Mandelas Entwicklung – und insbesondere die Gegenüberstellung von Nelson Mandela und seiner zweiten Frau Winnie, die dieselben Ziele haben, diese jedoch schließlich mit unterschiedlichen Mitteln erreichen wollen – eignen sich, um über Idealismus, Gewaltverzicht und die Möglichkeiten einer friedlichen Veränderung sowie die mögliche Vorbildfunktion Mandelas zu diskutieren. Dass dieser nicht nur Anwalt, sondern auch Untergrundkämpfer war, macht Mandela dabei so interessant und fordert zur Auseinandersetzung mit seiner Person geradezu heraus.

Filminfos

Regie: Justin Chadwick
Drehbuch: William Nicholson (nach der Autobiografie von Nelson Mandela)
Kamera: Lol Crawley
Montage: Rick Russell
Produktionsdesign: Johnny Breedt
Musik: Alex Heffes
Produzenten: David M. Thompson
Darsteller/innen: Idris Elba (Nelson Mandela), Naomie Harris (Winnie Mandela), Tony Kgoroge (Walter Sisulu), Riaad Moosa (Ahmed Kathrada), Fana Mokoena (Govan Mbeki) u.a.

Kinostart: 31.01.

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