BÜCHERBÖRSE

Filmstart: Das finstere Tal

Florian Brückner, Tobias Moretti, Helmuth A. Häusler  in "Das finstere Tal" (c) Allegro Film / Thomas W. Kiennast
Florian Brückner, Tobias Moretti, Helmuth A. Häusler in "Das finstere Tal"

Ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder...

Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf, das sich zwischen unwirkliche Gipfel duckt. Niemand weiß, woher dieser Fremde kommt, der sich Greider nennt, und niemand will ihn hier haben. Unverhohlenes Misstrauen schlägt ihm entgegen. Die Söhne des Brenner-Bauern, der als Patriarch über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte.

Greider, der sich als Fotograf ausgibt, wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi von den Brenner-Söhnen den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht, ob des bevorstehenden Ereignisses. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Wer sich dem widersetzt, ist einer erbarmungslosen Abstrafung ausgesetzt.

Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büßen - Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen.

"Die Freiheit ist ein Geschenk, das sich nicht jeder gern machen lässt." (Luzi)

>> Trailer <<

Die Verfilmung von Thomas Willmanns gleichnamigen Bestseller "Das finstere Tal" mit Sam Riley in der Hauptrolle des Greider ist eine furiose Mischung aus vielschichtigem Western und packendem Drama. Die eingeschworene Dorfgemeinschaft in einem karstigen Alpenhochtal am Ende des 19. Jahrhunderts. Die rigide Herrschaft des Brenner-Bauern und seiner Söhne bestimmt den Mikrokosmos dieses fesselnden Epos von Schuld, Rache und Liebe - eine Welt, die sich mit dem harten Leben hoch oben arrangiert hat und ein düsteres Geheimnis deckt, das alles und jeden in seiner unbarmherzigen Umklammerung hält. Unter der Regie von Andreas Prochaska brillieren Sam Riley mit seiner coolen, großartigen Präsenz als Greider und Paula Beer mit ihrer facettenreichen, eindringlichen Darstellung der Luzi gemeinsam mit dem hochkarätigen Cast um Tobias Moretti, Clemens Schick, Florian Brückner bis zu Erwin Steinhauer und Hans-Michael Rehberg.

Filmstart: 14.02.

 

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

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