BÜCHERBÖRSE

Nach dem Weltbestseller von...

Der Oscar für das beste Script: Das Buch (c) Abhi Sharma
Der Oscar für das beste Script: Das Buch

...so ziemlich jedem. Schon nach einem kurzen Blick auf die aktuellen Filmplakate sieht man, dass nur wenige nicht mit dieser Parole werben.

Mal ganz ehrlich: Zwischen Twelf Years a Slave, Philomena, The Wolf of Wall Street, Der Hunderjährige der aus dem Fenster stieg, The Monuments Men und Im August in Osage County gibt es derzeit nur wenige Filme, die einer originalen (sprich: neuen) Idee entspringen. Wer sich jetzt denkt, da fehlen aber doch ein paar Filme, der schaue noch mal genauer hin. Saving Mr. Banks erzählt die Entstehungsgeschichte von Mary Poppins, 300: Rise of an Empire ist eine Comicverfilmung, Noah gibt’s in der Bibel, American Hustle basiert auf wahren Begebenheiten und 47 Ronin stützt sich auf eine japanische Legende. Es kann bezweifelt werden, dass überhaupt etwas Neues in den Kinos zu finden ist. Immerhin sind ja auch Serien nicht davon ausgenommen: Berühmtestes Beispiel ist wohl Game of Thrones, aber auch Under The Dome (basierend auf Stephen Kings Die Arena) und The Walking Dead gehören dazu.

Inzwischen gibt es auch schon Listen, die einem die „Besten Buchverfilmungen 2014“ versprechen. Unter anderem wären dies für dieses Jahr z.B. Maze Runner, Vampire Acedemy und Die Bestimmung für die (Action)-Teenyfilmfans. Etwas tiefgründiger wird es mit dem 80er-Jahre Drama Labor Day (Kate Winslet und Josh Brolin), der Liebesgeschichte um einen Einbrecher in Winter’s Tale (u.a. mit Russel Crowe und Colin Farell), Serena, einer ausgeklügelten Geschichte in den 30ern (Jennifer Lawrence und Bradley Cooper), der Dramakomödie This is Where I Leave You (Jason Bateman) und A Long Way Down, einer interessanten Geschichte um vier Selbstmörder (u.a. mit Pierce Brosnan und Aaron Paul). Für die Actionbücher gehen schließlich noch Gone Girl (Ben Afleck) und Unbroken ins Rennen. Nicht zu vergessen sind natürlich Der Hobbit: Hin und Zurück, Malificent (Angelina Jolie als die böse Hexe in Dornröschen) und Mockingjay: Teil 1. Die ausführlichere originale Liste findet ihr hier.

Trotz des eher uneinfallsreichen Jahres, bleibt es im Kino doch spannend und es ist sicher für jeden etwas dabei. Und wer sich mal anschauen möchte, was Hollywood dieses Jahr ganz allein ausgeheckt hat, der sollte momentan auf Her, Grand Budapest Hotel oder Auge um Auge zurückgreifen.

David Klotz

David Klotz | Redakteur und OCM

studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft 

sagt zu Kino niemals Nein und hasst Spoiler 

david.klotz (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: September 2012

 

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