BÜCHERBÖRSE

Großes Kino für wenig Geld: LET'S CEE 2014

Das dritte LET’S CEE Film Festival findet vom 2. bis 11. Oktober statt
Das dritte LET’S CEE Film Festival findet vom 2. bis 11. Oktober statt

Trotz der angespannten finanziellen Lage sollen im Rahmen des internationalen LET'S CEE Film Festivals zwischen dem 2. und dem 11. Oktober im Urania Kino, im Actor's Studio und erstmals auch im Village Cinema in Wien insgesamt über 80 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Zentral- und Osteuropa zu sehen sein. Fast alle davon in Originalversion mit englischen oder deutschen Untertiteln. Dazu gibt es auch heuer wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm, von Master Classes und Diskussionen bis hin zu Konzerten.

2014 ist für LET'S CEE von besonderer Bedeutung. "100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten und zugleich 75 Jahre nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist es zugleich auch an der Zeit, Resümee über das letzte Vierteljahrhundert nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs und über die ersten zehn Jahre nach der EU-Osterweiterung zu ziehen. Alle diese Gedenkjahre werden sich heuer im Programm widerspiegeln", so die Festivaldirektorin Magdalena Zelasko. Im Rahmen der Retrospektive "25 – The Retrospective" wird der jeweils beste Film der letzten 25 Jahre, aus jedem der 25 Länder, die das LET'S CEE Film Festival abdeckt, gezeigt. Darunter "No Man's Land" aus Bosnien und Herzegowina, "Der Tod des Herrn Lazarescu" aus Rumänien oder "Before The Rain" aus Mazedonien.

Finanzierung bereitet Kopfzerbrechen

Kopfzerbrechen bereitet den Festivalmachern, dass ihr ambitioniertes Programm von den Kulturabteilungen der Stadt Wien und des BMUKK nach wie vor mit keinem Cent unterstützt wird. "Nicht einmal die größten Filmfestivals können ohne eine entsprechende Basisförderung der öffentlichen Hand auf Dauer überleben", erklärt Wolfgang P. Schwelle, zweiter Festivaldirektor und Mitbegründer von LET'S CEE. "Und natürlich wissen das auch die heimischen Kulturpolitiker." Zelasko ergänzt: "Dennoch wagen wir das Abenteuer ein drittes Mal!"

Weitere Infos hier.

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

Kontakt: lukas.fischnaller(ät)unimag.at

Webseite: www.unimag.at
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