BÜCHERBÖRSE

LET'S CEE Film Festival: Programm-Highlights

Eröffnungsfilm The High Sun von Dalibor Matanić
Eröffnungsfilm The High Sun von Dalibor Matanić

Aus der Fülle von Filmen aus Zentral- und Osteuropa, die beim LET'S CEE Film Festival gezeigt werden, könne wir euch hier eine kleine Auswahl bieten.

Für den Spielfilm-Wettbewerb hat der polnische Filmkritiker Tomasz Raczek wieder einige der stärksten aktuellen Beiträge des CEE-Raums ausgewählt, dazu wird er ein paar vielversprechende Außenseiter ins Rennen schicken. Der Eröffnungsfilm The High Sun von Dalibor Matanić, der unter anderem in Cannes den Wettbewerb Un Certain Regard gewonnen hat, ist bei dieser Auswahl mit dabei, Body aus Polen, dessen Regisseurin Malgorzata Szumowska in Berlin heuer mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde, ebenso Aferim!, ein derber Balkanwestern aus Rumänien, für den Radu Jude exakt die gleiche Auszeichnung erhalten hat, geht desgleichen an den Start. Darüber hinaus im Rennen: Das unter anderem in Locarno ausgezeichnete und ergreifende moralische Drama The Fool von Yury Bykov, der als eines der kommenden Aushängeschilder des russischen Kinos gilt, The Snake Brothers aus Tschechien, der aserbeidschanische Antikriegsfilm Nabat, die schwarzhumorige Fantasy-Komödie Liza, The Fox-Fairy aus Ungarn sowie drei weitere Beiträge.

Den Dokumentarfilm-Wettbewerb verantwortet wieder die aus Kroatien stammende und in Holland lebende Filmdozentin Rada Sesic. Einmal mehr werden beeindruckende Arbeiten mit hoher politischer Relevanz bestimmend sein. So etwa Chuck Norris vs Communism aus Rumänien, Love Will Change The Earth... aus der Türkei oder die brandaktuelle Dokumentation Logbook Serbistan von Zelimir Zilnik ein Wettbewerbsbeitrag, der den meist abstrakten Flüchtlingszahlen aus den Medien ein menschliches Gesicht zu geben vermag. Außergewöhnliche Einzelschicksale kommen heuer ebenfalls nicht zu kurz: Call Me Marianna, der große Gewinner des diesjährigen Krakow Film Festival, fällt etwa in diese Kategorie, oder die ungarisch-französische Koproduktion Cain's Children.

Neben neuen Produktionen widmet sich LET’S CEE 2015 zum zweiten Mal auch den größten CEE-Klassikern, die im Rahmen der Retrospektive 25-THE RETROSPECTIVE präsentiert werden. Gezeigt werden dabei vier weitere von international renommierten Filmexperten ausgewählte Filme der letzten 25 Jahre aus jenen 25 Ländern, die das LET’S CEE Film Festival abdeckt: Amnesty von Buyar Alimani, SÁTÁNTANGÓ von Bela Tarr aus Ungarn, Fine Dead Girls von Dalibor Matanic aus Kroatien, My Dog Killer von Mira Fornay aus der Slowakei und einer der besten russischen Filme aller Zeiten, The Return von Andrei Zvyagintsev.

Das gesamte Programm gibt es hier!

 

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