BÜCHERBÖRSE

Oscarverdächtige Filme der UNIMAG-Redaktion

40 Liberty FilmsBerichterstattungen über die Oscarverleihung am 26. Februar gab es genug – wir haben uns hingegen die Mühe gemacht und für euch die Filme angeschaut, die zwar einen Oscar für den besten Film verdient hätten, ihn jedoch niemals erhalten haben.

Das Leben ist schön
1998 schuf Roberto Benigni mit „La Vita è bella“ einen ergreifenden Film über das Leben im KZ im zweiten Weltkrieg. 116 Minuten begleitet man den verzweifelten Vater, der versucht, für seinen Sohn den grausamen Alltag im KZ als Spiel darzustellen. Eine traurige, tragische und doch mit Humor gespickte Inszenierung, die von der Liebe einer Familie handelt. Unsere Nummer 3!

40 c New Line Cinema

American History X
Ebenfalls ein Drama aus dem Jahr 1998. Edward Norton überzeugt in seiner Rolle des ehemals rechtsradikalen Derek, der wegen Totschlags eines Afroamerikaners drei Jahre in Haft sitzt. Als er aus dieser entlassen wird, versucht er seinen Bruder vor dem Abrutschen in die rechtsradikale Szene zu bewahren. Mitreißend und spannend bis zur letzten Minute und dank aktueller Thematik unser Platz 2.

40 c Fantasy FilmsEiner flog übers Kuckucksnest
Ein Drama aus dem Jahre 1975, mit Jack Nicholson in der Hauptrolle. Als dieser in die Psychiatrie eingeliefert wird, ohne wirklich verrückt zu sein, stellt er den Alltag dort auf den Kopf. Mit sehr viel Humor und Tiefgang hat Milos Forman ein Meisterwerk mit tragischem Ende geschaffen, das zwar 5 Oscars abräumte, jedoch nicht den des „besten Filmes“. Wir sind da anderer Meinung und machen „Einer flog übers Kuckucksnest“ zu unserer Nummer 1. 

Natürlich gibt es noch etliche weitere geniale Filme, die einen Oscar verdient gehabt hätten. Gerne könnt ihr uns daher auf unserer UNIMAG Facebook-Seite posten, welcher Film denn eurer Meinung nach ein Oscar-Gewinner in der Kategorie bester Film hätte sein sollen.

Tanja Kling

Ist immer zu haben für guten Lesestoff jeder Art, außer schlechtem Liebesschund, der sie mehr gruselt als jede Horrorszene mit asiatischen Kindern.

Hat einen Fable für Found Footage und schlecht synchronisierte Splatter-Filme, weswegen man sie freitags oft im Midnight Movie antrifft. 

Und für einen Kaffee mit Jack Nicholson würde sie ihr letztes Hemd geben.

 

Tanja Kling | Ressortleiterin Kino, Film & Buch

tanja.kling (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: Mai 2011

 

 

 

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