BÜCHERBÖRSE

Insidious

Der neue Film von den Produzenten von Paranormal Activity und Saw startet am 21.Juli in unseren Kinos. Das Ehepaar Lambert (Rose Byrne und Patrick Wilson) ziehen mit ihren drei Kindern in ein neues Haus. Kurz nach dem Einzug häufen sich mysteriöse Vorkommnisse.

Renai Lambert hört nachts Schritte im Haus, und auch durch das Babyfon ertönen grauenhafte Stimmen. Als der Sohn Dalton auch noch am Dachboden stürzt und daraufhin in ein Koma fällt, hält es Mutter Renai nicht mehr aus, sie will sofort ausziehen aus dem Haus.

 

Insidious 2

 

Auf den ersten Blick sieht dieser Haunted-House-Film wie jeder andere Gruselshocker aus, doch schon der Titel verrät, dass dieser Film heimtückisch zuschlagen wird. Mit dem Satz „Es ist nicht das Haus das besessen ist “ nimmt Regisseur James Wan schon die vermeidliche Twistwende vorweg. Doch nichts ist wie es scheint in diesem Film. Gruseln ist bei diesem Film vorprogrammiert, bei einigen Stellen werden die Zuschauer mit Sicherheit in ihren Sitzen  zusammenzucken. Erinnert die erste Hälfte des Filmes an Shocker wie Poltergeist (1982), so verliert der Film leider diese elektrisierende Spannung, denn die Handlung wird leider von Minute zu Minute absurder. Während der zweiten Hälfte des Films könnte man meinen, man sitze in einem M. Night Shyamalan Film. Nach logischen Schlüssen sollte man lieber nicht suchen, aber dafür sind Horrorfilme auch nicht bekannt.


Nichts desto trotz ist Insidious ein solider Gruselshocker, mit eindrucksvollen und schauerlichen Bildern. Vergessen wird man diesen Film so schnell auf keinen Fall.

Christina Schügerl

Christina Schügerl | Redakteurin

christina.schuegerl (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: Mai 2011

 

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