BÜCHERBÖRSE

Kampuschs Entführung im Kino

3096 Tage (c) Constantin Film
3096 Tage

Nach dem Buch folgt nun auch die Verfilmung von Natascha Kampuschs Entführung. Bei dem Film handelt es sich jedoch mehr um Voyeurismus, als um Unterhaltung. Es stellt sich die Frage, wo die Grenzen des heutigen Kinos liegen. Die Mediengeilheit rund um die 25-jährige nimmt einfach kein Ende. Ihrem Image in Österreich wird der Film wohl kaum helfen. Zu genervt sind viele von dem Thema, das die Medien kaum los lies. Auch Unverständnis für ihre Situation ist weitgehend verbreitet. Man darf allerdings nicht vergessen, dass sie acht Jahre lang Unvorstellbares durchmachen musste.

Christina Schügerl

Christina Schügerl | Redakteurin

christina.schuegerl (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: Mai 2011

 

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