BÜCHERBÖRSE

"Liebelei" von Schnitzler im Theater in der Josefstadt

Alma Hasun (Christine), Florian Teichtmeister (Fritz Lobheimer) (c) Jan Frankl
Alma Hasun (Christine), Florian Teichtmeister (Fritz Lobheimer)

Das Werk, mit dem Arthur Schnitzler 1895 seinen Durchbruch als Dramatiker erlebte, steht nun in seiner fünften Neuproduktion am Spielplan des Theaters in der Josefstadt. Nach wie vor ist die tragische Geschichte um Christine, die erfahren muss, dass ihr Geliebter wegen einer anderen Frau im Duell starb, eines der bekanntesten Stücke Schnitzlers und das darin entworfene Portrait einer Gesellschaft, hinter deren ehrenwerter Fassade sich Gefühlsarmut verbirgt, ein durchaus kritisches. Was dem Studenten und Reserveleutnant Fritz Lobheimer nur Liebelei bedeutet, ist Liebe für sein "süßes Mädl", für Christine, die Tochter eines Violinspielers am Josephstaedter Theater. Fritz fällt im Duell - nicht für Christine, sondern für eine verheiratete Dame, für eine gesellschaftliche Konvention.

Premiere am Donnerstag, 4. September 2014, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen im September: 5., 6., 7. (15h u. 19.30h), 18., 19., 22., 23., 29., 30.

Regie: Alexandra Liedtke
Bühnenbild: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Su Bühler
Musik: Matthias Jakisic

Besetzung

Otto Schenk (Hans Weiring, Violinenspieler am Josefstädter Theater),
Alma Hasun (Christine, seine Tochter),
Florian Teichtmeister (Fritz Lobheimer),
sowie Eva Mayer (Mizi Schlager, Modistin), Therese Lohner (Katharina Binder, Frau eines Strumpfwirkers); Matthias Franz Stein (Theodor Kaiser), Alexander Strobele (Ein Herr)

 

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