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Volkshilfe Fotografieaktion „Orte der Armut“

ArmmutNoch bis 3.2.2012: Die Junge Volkshilfe zeigt die Fotografieaktion „Orte der Armut“  im PS Artspace in der Wiener Pratersauna.

Armut sieht heute anders aus als vor 50 Jahren. Doch es gibt sie immer noch: die Not, die Verzweiflung und dann die Hoffnungslosigkeit. Die Fotografieaktion und Kunstinstallation „Orte der Armut“ zeigt einen fotografischen Streifzug durch Österreichs Hauptstadt. Die ausgewählten Fotografien junger Menschen zeigen unkonventionelle Orte in Wien an denen sich Armut abspielt, geduldet und produziert wird.

Mit ihrer gesellschaftskritischen Aktion „Orte der Armut" geht die Junge Volkshilfe – die Jugendinitiative einer der größten Österreichischen NGOs – der Frage nach, wo Armut entsteht und macht Armut dort sichtbar, wo sie nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.

„Orte der Armut“ – Fotografieaktion und Kunstinstallation
Im PS Artspace in der Pratersauna
Waldsteingartenstraße 135, 1020 Wien
20.01. bis 03.02.2012

Öffnungszeiten:  Di. und Mi. jeweils von 14.00-18.00 Uhr und parallel zu den Cluböffnunszeiten Do.-Sa: 23.00-01.00 Uhr sowie individuell auf Anfrage

Rückblick: Eröffnungsvernissage am 20.1.2012

Die VeranstalterInnen der Jungen Volkshilfe freuten sich über zahlreiche BesucherInnen im Rahmen der Eröffnungsvernissage am 20.1. in der Pratersauna.

Interessierte konnten nicht nur einen Blick auf die zahlreichen Exponate werfen, sondern auch im Anschluss ein besonderes Clubbing genießen, das durch Unterstützung des Künstlerkollektivs Dornröschen ganz im Zeichen der Ausstellung stand.

Emil Diaconu von der Jungen Volkshilfe kommentiert kurz die Hintergründe zur Ausstellung:

Armut & Fotografie, ein Widerspruch in sich?

Besonders in der Reportagefotografie ist die Frage der Ethik eine wichtige. Während wir die Aktion “Orte der Armut” vorbereiteten, stellten wir uns daher grundsätzlich die Frage, ob Menschen in ihrem Elend überhaupt fotografiert werden sollten. Wir sind zu der Ansicht gelangt, dass durch das bewusste Fotografieren und Wahrnehmen von “Orten der Armut” vermieden wird, Menschen offensichtlich bloßzustellen.

Welche Ziele verfolgen wir mit unserer Aktion?

Wir möchten die allgemeine Wahrnehmung von Orten der Armut in Wien schärfen. Und wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, Armut als ein vielschichtiges, komplexes Phänomen zu verstehen (niemand definiert sich gerne freiwillig als arm. Armut ist ein Verhältniswort, kein Identitätswort, es kann jedoch zur Identität werden. In dem man unkonventionelle Orte der Armut ablichtet (Bsp. Universitäten), geht es nicht mehr um die einzelne Identität der Armen an sich, sondern um neue, vielschichtige Perspektiven, die den Fokus vor allem auf die herrschenden ungerechten gesellschaftlichen Bedingungen und Strukturen richten sollen.

 

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