BÜCHERBÖRSE
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Spiele der Stadt


Bevor die Konsolen Nintendo, PS3 und Xbox 360 in unsere Gesellschaft Einzug hielten und die Menschen vor den Fernseher gegen Aliens, Waldelfen und Piraten kämpften, gab es eine lange Zeit,da spielten sie Auge um Auge, Zahn um Zahn. Welche Spiele wann von wem gespielt wurden, erklärt die Ausstellung „Spiele der Stadt – Glück, Gewinn und Zeitvertreib“, welche noch bis 02. April 2013 im Wien Museum läuft.

 

Der erste Raum der Ausstellung rüttelt das Kind in einem wach, sofern es je geschlafen hat. Denn auf den Boden ist ein Hüpfspiel aufgezeichnet. Ohne allerdings den Stein vorher werfen zu müssen, kann das Spiel einbeinig entlang gehüpft und somit den Raum durchquert werden. Zum zweiten Raum sind zwei Öffnungen vorgesehen, davon ist eine so klein, wie für ein Kind gemacht. Der/Die Verspielte kann durch die kleine Öffnung kriechen und empfängt eventuell nur ein ungläubiges Kopfschütteln der Museumsaufsicht. Sei es drum. Jetzt beginnt die Ausstellung erst so richtig.

 

Die Besucher und Besucherinnen erwartet als Nächstes ein Raum voller Schaukästen mit Lernspielen für die adeligen Kinder aus dem 14. Jahrhundert, alte Photografien von Männern in feinen Anzügen über einen Billard-Tisch gebeugt, Tarok-Karten mit verschiedenen Motiven und Schachbretter. Weiters ist stets ein lauter Knall hörbar. Dies kommt von einem Fernseher, auf der immer wieder eine Billard-Kugel vom Queue gestoßen wird. Ein weiterer Fernseher zeigt „Magic Christian“, der Kartentricks vorführt.

Weiter geht’s mit Bildern und Informationen zum 1752 eingeführten italienischen Zahlenlotto „5 aus 90“, welches als Nebengeschäft von Feinkostläden und bald dann auch mit Trafiken in Verbindung gebracht wurde. Um den Glück nachzuhelfen, setzten die Menschen auf magische Praktikten, Symbole oder Traumdeutungen.

 

Nun wird es ein wenig interaktiver. Das Spiel „Typ-Dom“ wurde in Wien erfunden, dessen Variante „Scrabble“ von den USA aus die Welt eroberte. Das Urspiel „Typ-Dom“ kann in der Ausstellung gespielt werden. Auch beschäftigt sich die Ausstellung mit den öffentlichen Spielräumen der Kinder. Mittels Kopfhörer können sich die Erzählungen von Menschen über ihre verspielte Kindheit angehört werden.
 

Im letzten Teil der Ausstellung wartet die dunkle Seite der Macht. Spiele wurden auch als Instrumente politischer Propaganda genutzt. So gab es NS-Propagandaspiele, bei denen politische Figuren spielerisch verherrlicht und Gegner verunglimpflicht wurden. Ebenfalls wird das Falschspiel genauer unter die Lupe genommen.

 

UNIMAG verlost 2x2 Eintrittskarten für diese Ausstellung:

Einfach Frage beantworten, und mit bisschen Glück in der Auslosung gezogen werden:

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