BÜCHERBÖRSE

Kreischalarm bei BLUE in der Arena Wien

Boyband Blue LIVE in der Arena Wien (c) Elisabeth Voglsam
Boyband Blue LIVE in der Arena Wien

Am Mittwoch war in der Arena Wien Schmachten und Schwärmen angesagt! Denn die britische Boyband Blue machte im Rahmen ihrer Comeback-Tour und mit ihrem neuen Album "Roulette" im Gepäck auch Halt in Österreich und sorgte bei den überwiegend weiblichen Fans knapp zwei Stunden lang für Hysterie und Kreischalarm!

Bereits eine Stunde vor Konzertbeginn warteten die zahlreich erschienenen Fans auf den Einlass in die große Halle der Arena Wien. Die Menschenschlange erstreckte sich bis auf die Straße. Zwar waren neben all den aufgeregten Frauen auch einige männliche Wesen mit von der Partie, aber die Zahl hielt sich in einem sehr überschaubaren Rahmen. In der Halle angekommen, sollte das Warten aufgrund technischer Probleme noch kein Ende nehmen.

45 Minuten später gingen die Lichter endlich aus und die Vorfreude des Publikums nahm keine Ende mehr. Blue betraten unter schrillem Gekreische die Bühne und eröffneten die Show mit ihrem Hit "Sorry Seems To Be The Hardest Word", den sie gemeinsam mit Elton John aufgenommen haben. Bei jedem Solopart - sei es bei dem von Duncan James, Lee Ryan, Simon Webbe oder Antony Costa - wurde gekreischt, was das Zeug hält, um allen zu zeigen, wer der vier Jungs die meisten Fan-Herzen erobert hat. Trotz der langen Schaffenspause der vier Briten konnte der Großteil der Konzertbesucher jede Textzeile problemlos mitsingen und überwältigte die Boyband damit bei jedem Lied aufs Neue.

Ihre Setlist stellte eine perfekte Mischung aus neuen Songs des aktuellen Albums - wie "Without You" oder "Hurt Lovers" - und ihren alten Hits - wie "All Rise", "Fly By", "U Make Me Wanna", "Guilty" oder "One Love" - dar. Natürlich dufte auch der Track "I Can" nicht fehlen, mit dem Blue 2011 für ihr Heimatland Großbritannien beim Eurovision Song Contest antraten und sogar Platz 10 belegten. Aber auch Coverversionen kamen nicht zu kurz - und so performten sie bei "If You Come Back" plötzlich "Mirrors" von Justin Timberlake sowie als erste Zugabe "Sex On Fire" von Kings of Leon.

Nach eineinhalb Stunden legten Blue mit dem hitverdächtigen Track "Sing For Me" noch einen drauf, als Simon Webbe der kreischenden Menge während seines Bootyshakes zum großen Finale auch noch sein knackiges Hinterteil präsentierte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kam auch die letzte weibliche Zuschauerin im Fangirl-Himmel an und konnte zufrieden ihren Heimweg antreten.

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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