BÜCHERBÖRSE

City And Colour brachte Arena Wien zum Kochen

City And Colour LIVE in der Arena Wien (c) Elisabeth Voglsam
City And Colour LIVE in der Arena Wien

Als wäre die dauerhafte Hitze im Freien nicht schon genug, heizte Dallas Green alias City And Colour den Konzertbesuchern in der Arena Wien mit seiner Band vergangenen Mittwoch Abend noch zusätzlich ein. Als Support-Act waren Twin Forks mit von der Partie, die ebenfalls eine gelungene Show hinlegten.

Twin Forks sind eine sympathische Band aus Florida und sorgten mit Folk-Musik vom Feinsten bereits um 20 Uhr für beste Stimmung. Vor allem der Sänger der Band Chris Carrabba sollte als Lead-Sänger von Dashboard Confessional und Vocalist bei Further Seems Forever einigen ein Begriff sein. Zwar trudelten die Massen erst gegen Ende ihres Auftritts ein, was immer wieder Unruhen in der Halle aufkommen ließ, aber zumindest die vorderen Reihen konnten Twin Forks gänzlich für sich gewinnen. Und spätestens mit ihrer Ankündigung, wie man gratis an einige ihrer Songs herankommen kann, verstummten auch die Plaudertaschen. Eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reicht aus und schon könnt auch ihr vier Songs von Twin Forks euer Eigen nennen.

Pünktlich um 21 Uhr betrat schließlich Singer/Songwriter Dallas Green alias City And Colour mit seiner neuen Band die Bühne. Nachdem sein Konzert vor zwei Jahren im WUK bereits nach kürzester Zeit ausverkauft war, war es durchaus verwunderlich, dass die Reihen in der Arena Wien dieses Mal nicht so dicht besetzt waren wie ursprünglich erwartet. An der Stimmung änderte dies allerdings nichts - und so legte der Kanadier bereits mit seinem ersten Song "Forgive Me" einen energiegeladenen Einstieg hin, der die Konzertbesucher zum Mitwippen animierte.

City And Colour setzte bei der Songauswahl vorwiegend auf seine alten Hits, bei denen seine treuen Fans fehlerlos Zeile für Zeile mitsingen und mitgröhlen konnten. Von seinem neuen Album "The Hurry And The Harm" performte er lediglich "Of Space And Time", "The Lonely Life", "Harder Than Stone" und "Thirst". Ein besonderes Highlight stellten die Songs dar, die er alleine, nur mit seiner Gitarre bewaffnet, zum Besten gab - das waren unter anderem "Northern Wind", "Body In A Box" oder "The Girl".

Dass selbst Dallas Green die vorherrschende Hitze nicht kalt ließ, war kaum zu übersehen, als er sich beinahe nach jedem Song den Schweiß aus dem Gesicht wischen musste. Auch im Publikum spielte der Kreislauf einiger Fans verrückt, weshalb der Sänger ohne lange zu überlegen seine Wasserflasche ins Publikum warf.

Nach etwa 1 Stunde und 45 Minuten war das unvergessliche Spektakel auch schon wieder zu Ende und City And Colour verließ nach "Sometimes (I Wish)" gemeinsam mit seiner Band die Bühne. Noch am Weg zur U-Bahn konnte man einige der Besucher darüber schwärmen hören, dass es eines der besten Konzerte gewesen wäre, auf dem sie jemals waren. Und auch wenn ich selbst vermutlich ein viel zu großes Fangirl bin, um das 'objektiv' beurteilen zu können, stimme ich diesem Eindruck ohne Zögern zu.

Im Vorfeld durften wir den Singer/Songwriter zum Interview treffen, das ihr bald hier auf UNIMAG nachlesen könnt!

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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