TRAINEEPROGRAMME

SZIGET 2013: Island of Dreams and Freedom

Balloon Party am SZIGET Festival 2013 (c) Elisabeth Voglsam
Balloon Party am SZIGET Festival 2013

Dass das SZIGET Festival in Budapest weit mehr zu bieten hat als bloß großartige Musik-Acts, wird einem spätestens dann klar, wenn man den ersten Schritt auf die "Island of Dreams and Freedom" setzt. Es sind die kleinen Dinge, die diese unvergessliche Atmosphäre ausmachen und das Festival zu einem ganz besonderen Spektakel machen. Bestimmt entdeckt man auch nach vielen Jahren noch immer wieder neue Details, die einen verzaubern.

Ein ganz besonderes Highlight waren die täglichen Parties, die zwischen zwei Bands um jeweils 19 Uhr eingeplant waren. Am ersten Tag erwartete die Besucher eine Balloon Party, danach eine Pinwheel (Windrädchen) Party, eine Beach Ball Party sowie eine Colour Party und zu guter Letzt noch eine spektakuläre End-Show mit riesigem Feuerwerk, die das Festival offiziell beendete.

Die Getränke- und Essensstände waren nicht nur sehr kreativ und liebevoll gestaltet - so gab es beispielsweise eine Bar, die aussah, wie ein Piratenschiff -, sie boten auch eine weitaus breitere und günstigere Auswahl an Produkten als hierzulande (u.a. sogar frisches Obst oder vegetarisches Essen). Gezahlt wurde auf dem gesamten Festivalgelände mit einer aufladbaren Karte, die bei uns als SZIGET-Neulinge erst einmal für Verwirrung gesorgt hat. Mit der Zeit wurde uns allerdings klar, dass es sowohl den Standbesitzern als auch den Festivalbesuchern hilft, nicht Unmengen an Bargeld mit sich herumschleppen zu müssen.

Vor allem die Lichtelemente, die überall auf der Insel verteilt waren, ließen das Gelände auch bei Nacht in wundervollem Glanz erleuchten. Über den Gehwegen hingen bunte Lampions, die einem die Richtung leuchteten, aber auch am Zeltplatz wurde mit einem Sternenhimmel für gemütliche Stunden gesorgt. Im Zelt der A38-Stage baumelten beleuchtete Riesenbälle von der Decke und schon von weitem erkannte man das beleuchtete "Sziget Eye" Riesenrad, das auch in etwa das Zentrum des gesamten Geländes darstellte.

Nicht einmal eine spontane Heirat war dank eines Hochzeitszeltes unmöglich. Am gesamten Gelände waren außerdem Gaukler unterwegs, die immer an anderen Orten der Insel Station machten und scharenweise Menschen um sich herum versammeln konnten. Und um das Urlaubsfeeling noch stärker durchdringen zu lassen, konnte man sich direkt beim Eingang zum Gelände einen SZIGET-Reisepass anfertigen lassen, für den man sich bei den verschiedensten Attraktionen einen Stempel geben lassen konnte. So auch beim Luminarium - einer aufblasbaren Skulptur, in die man hineingehen konnte, um in die Welt der Farben und Lichter einzudringen und absolut sprachlos wieder herauszukommen.

In einem eigens zur Verfügung stehenden Attraktionen-Park konnte man unter anderem beim Hoola Hoop seinen Hüftschwung unter Beweis stellen oder sogar Tricks von echten Zirkusartisten lernen. Und als wäre das noch nicht genug, entdeckten wir etwas versteckt am Gelände ein Zirkuszelt, in dem ein Programm mit Akrobaten und Ausdruckstänzern sowie Feuershows stattfanden. Im Zelt selbst wurde man aufgefordert, sich hinzusetzen, was alle Festivalbesucher ausnahmslos befolgten. Niemals hätten wir es für möglich gehalten, doch die Zuschauer waren während der Darbietungen mucksmäuschenstill und gaben nur in den richtigen Momenten begeisterten Zwischenapplaus.

Wenn man dieses Festival mit all jenen vergleicht, die hierzulande veranstaltet werden, fühlt man sich fast so, als würde man eine Woche lang in eine völlig andere Welt abtauchen.

Was das SZIGET Festival 2013 konzerttechnisch alles zu bieten hatte, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen oder einfach hier klicken, um die Konzerte als Bilderstrecke auf euch wirken zu lassen.

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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