BÜCHERBÖRSE

Drink, drink Vienna until you have to pee!

Zebrahead live im Flex (c) Petra Püngüntzky
Zebrahead live im Flex

Vergangenen Sonntagabend legten Zebrahead, die gerade mit ihrem neuen Studioalbum "Call Your Friends" auf Tour sind, einen Stopp im Wiener Flex ein. Mit im Gepäck hatten die Punkrocker aus dem kalifornischen La Hambra unter anderem ein eigens für Wien komponiertes Lied sowie ihren neuen Lead-Gitarristen Dan Palmer. Die vorwiegend jungen Konzertbesucher kamen bei der energiegeladenen Show voll auf ihre Kosten.

Dass es sich bei den anwesenden Zebrahead-Fans fast ausschließlich um Teenager handelte und die Reihen im Wiener Flex doch lockerer besetzt waren als erwartet, verwunderte beim Betreten der Halle ein wenig. Mit Konzertbeginn um Punkt neun Uhr spielte das alles jedoch keine Rolle mehr. Die sympathischen Jungs aus Kalifornien enterten die Stage, legten sofort mit "I'm Just Here For The Free Beer" von ihrem neuen Album "Call Your Friends" los und setzten mit dem Klassiker "Hell Yeah" gleich noch einen oben drauf.

Bereits jetzt wurde getanzt und gesprungen, was das Zeug hält. Allen voran Sänger und Rapper Ali Tabatabaee, der durch sein dynamisches Auftreten auf der Bühne die meiste Aufmerksamkeit auf sich zog. Als er später auch noch seinen Hoodie und sein T-Shirt ablegte und sein durchtrainierter Oberkörper zum Vorschein kam, hatten die jungen Damen im Publikum in Sekundenschnelle ihre Handykameras auf ihn gerichtet.

Die Setlist war insgesamt sehr gut durchmischt - aus allen Alben war etwas dabei. So durften natürlich auch Hits wie "Hello Tomorrow" und ein Medley - bestehend aus "Who Let The Dogs Out" und "Girlfriend" - nicht fehlen. Während einer Zwischenansage holten Zebrahead schließlich einen Teil ihrer Crew auf die Stage, die allesamt mit Lederhosen und Bier ausgestattet waren. Zusammen stellten sie einen eigens für Wien komponierten Song vor, bei dem die Crew-Mitglieder ihre Bierkrüge leeren mussten. Textsicher und erheitert stimmten die Fans mit ein, als es hieß "Drink, drink Vienna until you have to pee". So geistreiche Nummern können auch nur Zebrahead einfallen!

Als die Band nach knapp einer Stunde zum ersten Mal von der Bühne ging, war der Jubel um eine Zugabe groß. Und so kehrten sie für vier weitere Songs zurück - darunter auch der Track "Public Enemy Number One", der ursprünglich gar nicht auf der Setlist stand. Zum Schluss gröhlten noch einmal alle begeistert Wiens neuen "Drinking Song", bis nach knapp eineinhalb Stunden die Lichter im Saal auch schon wieder angingen und alle ihren Heimweg antraten.

Bilder: Petra Püngüntzky

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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