BÜCHERBÖRSE

Friska Viljor: Gute Laune garantiert

Friska Viljor live im Wiener WUK (c) Elisabeth Voglsam
Friska Viljor live im Wiener WUK

Bei Auftritten von Friska Viljor ist gute Laune einfach vorprogrammiert, wie sie auch schon einige Male auf österreichischen Festivals unter Beweis stellen konnten. Am 3. Oktober zeigten die sympathischen Schweden ihren österreichischen Fans im Wiener WUK einmal mehr, was für eine herausragende Liveband sie sind und wie sehr ihre Songs das Publikum mitreißen können.

Als die Jungs aus Skandinavien kurz nach 21 Uhr die Bühne des Wiener WUK betraten, war die Begeisterung groß, doch der Funke wollte bei uns nicht sofort überspringen. Für "Friska Viljor"-Manier wirkte alles noch ein wenig zu glatt und perfekt. Erst mit einem minutenlangen "Freeze" während eines Songs versetzten sie die Menge ins Staunen, was schlussendlich in einer regelrechten Ekstase mündete. Der Spaß stand plötzlich im Vordergrund und so nahm man der Band auch kleine Texthänger bei "Boom Boom" gar nicht mehr übel.

In gewohnt weißer Montur und mit langen mittelblonden Mähnen sorgten Friska Viljor für eine ausgelassene Tanzparty. Mit Hits wie "Wohlwill", "Old Man" oder "Oh Oh" brachten sie die Menge zum Ausrasten. Auffällig war, dass sich vor allem männliche Fans im Publikum befanden, die lauthals mitgröhlten, ihre Hüften schwangen und gleich zu Anfang des Konzerts wild mit Konfetti um sich warfen.

Zwischendurch standen Daniel Johansson und Joakim Sveningsson auch alleine auf der Bühne, um ruhige Tracks wie "Useless" darzubieten, die mindestens genauso gut ankamen wie ihre schnellen Tanznummern. Davon, dass die beiden Musiker ursprünglich aus Herzschmerz zusammenfanden und diesen durch Musik verarbeiten wollten, war an diesem Abend absolut nichts mehr zu spüren.

Das Publikum war mehr als begeistert und auch Friska Viljor konnten sich einfach nicht von ihren österreichischen Fans trennen. Insgesamt dreimal kamen die Jungs für Zugaben zurück auf die Bühne, bis sie sich mit einem energiereichen "Shotgun Sister" nach eineinhalb Stunden endgültig verabschiedeten. Sowohl Band als auch Konzertbesucher gaben noch ein letztes Mal alles!

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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