BÜCHERBÖRSE

Swim Deep: Schwache Leistung im B72

Swim Deep live im B72 (c) Elisabeth Voglsam
Swim Deep live im B72

Am Mittwoch, den 20. November 2013, waren Swim Deep aus Birmingham live im Wiener B72 zu Gast und spielten für das doch zahlreich erschienene Publikum einige Songs ihres Debütalbums "Where The Heaven Are We". Die Briten gelten als eine der am höchsten gehandelten, jungen britischen Bands dieses Jahres - unserer Meinung nach leider etwas zu Unrecht!

Als Swim Deep kurz nach 22 Uhr im gewohnten 90er-Jahre Look die Bühne betraten, waren die Erwartungen groß, denn ihr Debütalbum "Where The Heaven Are We", das bereits 2012 erschienen ist, klang durchaus vielversprechend. Allerdings konnte die Band mit ihrem einzigartigen Sound, den sie selbst als Grunge-Pop bezeichnet, nur die vier pubertären, kreischenden und volltrunkenen Mädchen in der ersten Reihe so wirklich mitreißen. Der Rest wippte zwar durchaus zustimmend im Takt, aber mehr dann auch nicht.

Der Funke konnte einfach nicht überspringen - unter anderem darum, weil die ganze Show durch eine gewisse Leidenschafts- und Teilnahmslosigkeit geprägt war. Dazu kam dann auch noch die Kürze ihres Auftritts. Nach knapp 45 Minuten war nämlich schon Schluss. Klar, Swim Deep haben aktuell auch nur eine einzige Platte, aber mit neun dargebotenen Songs haben sie nicht einmal alle Tracks des Albums gespielt.

Fazit: Auf CD besser als bei ihrer Live-Performance - wirklich sehr schade! 

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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