BÜCHERBÖRSE

Jake Bugg begeisterte Groß und Klein

Jake Bugg und sein Support Honey Honey begeisterten am 5. Dezember Wien (c) Julia Baedcker
Jake Bugg und sein Support Honey Honey begeisterten am 5. Dezember Wien

Das Duo Honey Honey eröffnete den Abend im Wiener Gasometer. Zu Beginn blieb das Publikum noch draußen und trank gemütlich das ein oder andere Bier. Ein paar Lieder später war die Halle aber schon gut gefüllt. Frei nach dem Motto "Am besten macht man es ohnehin selbst" spielten Suzanne Santo und Ben Jaffe alle Instrumente, die ein gut sortierter Musikladen zu bieten hat. Vom Banjo über die Violine bis hin zum Schlagzeug war wirklich alles dabei, wodurch jedes Lied seinen eigenen Charakter erhielt.

Der erst 19-jährige Jake Bugg machte da weiter, wo Honey Honey aufgehört hatten. Auch wenn sich sein Instrumentenrepertoire auf Gitarren beschränkte, wechselte er diese bei fast jedem Lied, wodurch er seine musikalische Vielfalt mehr als bewiesen hat. Zum Teil kaum älter als sein Publikum hat Jake Bugg schon das erreicht wovon einige seiner älteren Kollegen nicht mal zu träumen wagen und wird nicht umsonst als "neuer" Bob Dylan oder Johnny Cash gehandelt. Als ich jung war, konnten nur Boygroups solch eine Hysterie auslösen - heute ist es Jake Bugg.

Souverän konzentrierte sich der junge Künstler auf das Wesentliche und ließ sich auch von den Teenies in der ersten Reihe nicht aus dem Konzept bringen. Als dann bei seinem Song "Pine Tree"die Begeisterung des Publikums ihren Höhepunkt erreichte, konnte sich selbst Jake Bugg einen Grinser nicht verkneifen. Nach einer guten Stunde war das Konzert dann aber leider auch vorbei. Ich freue mich aber schon jetzt auf den nächsten Auftritt des Briten und weiß, dass ich damit sicher nicht alleine bin.

Julia Baedcker

Mag. Julia Baedcker 

Ressortleiterin Lifestyle | Redakteurin Musik, Events, Uninews

julia.baedcker@unimag.at

bei UNIMAG seit: Mai 2011

 

 

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