BÜCHERBÖRSE

Marteria inklusive Marsimoto in "Green Wien"

Marteria bringt restlos ausverkaufte Arena Wien zum Kochen (c) Petra Püngüntzky
Marteria bringt restlos ausverkaufte Arena Wien zum Kochen

Der Rostocker Rapper Marteria gilt als einer der erfolgreichsten HipHopper Deutschlands. Dass er auch treue Fans in seiner "Lieblingsstadt Wien" hat, ließ sich an der restlos ausverkauften Wiener Arena erkennen, in der er vergangenen Dienstag vor einem euphorischen Publikum spielte.

Bereits beim Betreten der Bühne des sympathischen 31-Jährigen füllte sich die Arena mit Begeisterung, die sich im Laufe des Konzerts sogar noch steigerte. So gab es "OMG!" zum Einstieg, darauf folgten unter anderem "Pionier", "Eintagsliebe", "Glasklar", "Lila Wolken" sowie "Bengalischer Tiger" seines brandneuen Albums "Zurück in die die Zukunft II".  Natürlich durfte auch die Single-Auskopplung "Kids (2 Finger an den Kopf)" nicht fehlen und auch "Gleich kommt Louis", das seinem Sohn gewidmet ist, gab er zum Besten. Mit seiner gewaltigen Bühnenpräsenz wusste der Rapper jeden einzelnen in der Wiener Arena in seinen Bann zu ziehen und zu animieren – sei es zum Klatschen, zum Springen, zum Feuerzeug zücken oder dazu, ein Kleidungsstück auszuziehen, um dieses über dem Kopf zu schwingen.

Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als nach einem Gastauftritt von Miss Platnum statt Marteria sein Alter Ego Marsimoto mit den Worten "Marsi liebt Wien" in grüner Montur die nun in grünen Rauch gehüllte Bühne betrat. So gab es für "Green Wien" von Marsimoto unter anderem "Auszeit" zu hören, das ebenfalls auf Marterias neuem Album zu finden ist.

Nach seiner Zurückverwandlung in Marteria spielte er zur großen Freude der Fans, den "geilen Säuen", seine altbekannten Songs "Verstrahlt", "Endboss" sowie "Marteria Girl". Letzteres brachte nicht nur das weibliche, sondern auch das männliche Publikum dazu, "Ich bin ein Marteria Girl" anzustimmen. Marteria, der sich übrigens früher als Model über Wasser hielt, beteuerte mehrmals seine Liebe zum Wiener Publikum, das er als "eine Familie" bezeichnete. Als die Konzertbesucher nach gut zwei Stunden Show immer noch am Toben waren, entschied sich der Rapper nicht nur einmal dazu, von der Bühne in die Menge zu springen, und zeigte damit, wie man "Crowd Surfing" richtig macht. Marteria und seine Fans genossen den Abend sichtlich.

Für diejenigen, die diesmal keine Tickets mehr ergattern konnten, sei erwähnt, dass Marteria auch noch im Rahmen des diesjährigen FM4 Frequency Festivals auftreten wird und außerdem plant, Ende des Jahres ein zweites Mal für einen Auftritt nach Wien zu kommen.

Bilder: Petra Püngüntzky

Daniela König

Redakteurin & Fotografin

daniela.koenig@unimag.at

Website: www.happytravels-puravida.com | Reisen, Food & Musik


 

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