BÜCHERBÖRSE

Mando Diao - Aelita

Mando Diao - Aelita (c) Universal Music

Back to the 80's mit Mando Diao: Der Titel des Albums sagt bereits alles, denn "Aelita" ist ein analoger Synthesizer, der in der Musikszene der 80er voll im Einsatz war. Begeistert von diesem Retro-Sound produzierten Mando Diao ihr gesamtes neues Album mit Hilfe eines solchen Geräts.

Nach dem Erscheinen ihres Debütalbums "Bring 'Em In" Anfang 2004 ging es Schlag auf Schlag: Jedes Jahr ein neues Album und unzählige Konzerte. "Hurricane Bar", "Ode To Ochrasy" sowie "Never Seen The Light Of Day" konnten sich außerordentlicher Beliebtheit erfreuen. 2009 wurde schließlich ihre Single "Dance With Somebody" veröffentlicht, die heute noch für Ohrwürmer sorgt. Darauf folgte ein weiteres Album "Give Me Fire".

Auf dem brandneuen Album "Aelita", das ab 2. Mai in Österreich erhältlich ist, zeigen sich die Schweden aus dem kleinen Städtchen Borlänge von einer ganz anderen Seite als bei ihrem Erfolgshit "Dance With Somebody". Zu Synthie-Tönen, die den Hörer auf eine Reise in die 80er-Jahre schicken, gesellen sich Musikinstrumente wie Violine und Klavier sowie weibliche Backgroundstimmen, die für eine dramatisch angehauchte Stimmung sorgen.

Vor allem bei "Rooftop" stehen Violine und besagte Frauenstimme im Vordergrund, während bei "Wet Dreams", wo eben genannte Elemente ebenfalls nicht fehlen, durch die Art des Gitarreneinsatzes ein gewisses karibisches Feeling aufkommt. Eine dunkle Stimmung hingegen verbreitet der Song "If I Don't Have You", genau so wie "Baby" bei dem als Intro "galaktische Töne" zu hören sind, sowie "Child", das mit Klavierklängen, dramatischen Violine-Melodien kombiniert mit einem schweren, tiefen Beat aufwartet. Schwungvoller geht es bei dem Up-Tempo Song "Romeo" zu, wo aber auch ein starker Beat und eine dunkle Stimmung nicht fehlen.

Obwohl das Album an einen Mix aus Billy Idol und New Order erinnert, bringen Björn Dixgård, Gustaf Norén und Co. eine Portion Mando Diao mit rein. Das Album schickt seine Hörer zurück in die 80er-Jahre. Beim Zuhören kommt allerdings der Wunsch nach mehr Abwechslung auf - weniger 80er-Sound und somit weniger ähnlich klingende Songs wären wünschenswert. Eine noch größere Portion an Mando Diao, wie man sie kennt und liebt, hätte nicht geschadet. Das etwas andere Mando Diao-Album "Aelita" – ab 2. Mai könnt ihr selbst reinhören!

MANDO DIAO - "AELITA"
UNIMAG-Rating: 3,5 von 5 Punkten
Genre: Synthie-Pop
10 Songs, Spielzeit: 54:17 Min.
Label: Vertigo Berlin (Universal Music)

Tracklist

1. Black Saturday
2. Rooftop
3. Money
4. Wet Dreams
5. If I Don´t Have You
6. Baby
7. Lonely Driver
8. Child
9. Romeo
10. Make You Mine

Daniela König

Redakteurin & Fotografin

daniela.koenig@unimag.at

Website: www.happytravels-puravida.com | Reisen, Food & Musik


 

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