BÜCHERBÖRSE

Joss Stone brachte etwas Sonne ins verregnete Wien

Joss Stone live in der Arena Wien (c) Petra Püngüntzky
Joss Stone live in der Arena Wien

Die Soulsängerin Joss Stone trat im Rahmen ihrer "Total World Tour" am Mittwoch, den 30. Juli 2014, unter freiem Himmel in der Arena Wien auf. Im Vorprogramm spielte der kroatische Sänger Gibonni und heizte dem Publikum trotz kurzer Regenschauer am Open Air Gelände ordentlich ein.

Pünktlich um 20:30 Uhr war es Zeit für den Hauptact des Abends Joss Stone, die mit ihrer mehrköpfigen Band - unter anderem bestehend aus Bläsern, Keyboardern und wunderbaren Background-Sängerinnen - angereist war. Diese legten als Opener ein längeres Instrumental-Jazzintro hin, bevor die Sängerin überhaupt noch die Bühne betrat. Mit ihrer unglaublichen Ausstrahlung, viel Power und ihrer kraftvollen Soulstimme enterte die Ausnahmekünstlerin schließlich die Stage und performte sogleich den Song "(For God's Sake) Give More Power To The People".

Vom ersten Lied an waren alle Fans auf dem Gelände in Feierlaune und bewegten sich zur angenehmen Soul-Jazz-Popmusik von Joss Stone und ihrer Band. Etwa nach dem dritten Song spielte das Wetter leider nicht mehr ganz mit und es begann stark zu regnen. Davon ließ sich die Sängerin jedoch nicht beeindrucken. Sie zog ihre wunderbar erfrischende Show durch und versprühte doch noch so etwas wie sommerliche gute Laune, die beim Publikum sehr gut ankam.

Die Setlist war ein Mix aus alten und aktuellen Hits. "You Had Me" oder "Super Duper Love" kennen wohl die meisten Stone-Fans, doch auch ihre neuen Nummern hielten die Konzertbesucher bei Laune. Zwischendurch wurde das mittlerweile stark durchnässte Publikum immer wieder zum Mitsingen und Mittanzen animiert. Während einige Fans wetterbedingt das Arenagelände verließen, wurden andere zu regelrechten Regentänzen verleitet.

Nach einer guten Stunde musste das Konzert leider frühzeitig abgebrochen werden, da der Sturm und die Regenfälle zu heftig wurden. Als letzte Nummer wurde der Gute-Laune-Song "Tell Me What We're Gonna Do Now" gespielt. Die Soul-Sängerin bedauerte den vorzeitigen Abbruch sehr und um 21:45 Uhr war dann endgültig Schluss. Zurück blieben zufriedene, wenn auch etwas durch den Regen durchtränkte Fans nach einem Konzertabend mit einer Sängerin auf der Bühne, die mit ihrer Ausstrahlung und Stimme alle Besucher verzaubern konnte.

Bilder: Petra Püngüntzky

Michael Haller

Musikredakteur

michael.haller@unimag.at

Instagram: michaelhllr

bei UNIMAG seit Oktober 2013

 

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