BÜCHERBÖRSE

20 Jahre Beatsteaks in der Open Air Arena

Beatsteaks live in der Arena Wien © Petra Püngüntzky
Beatsteaks live in der Arena Wien

Mit 20 Jahren auf dem Buckel sind die Beatsteaks eigentlich schon alte Hasen im Musikgeschäft. Erste Alterserscheinungen? Davon sind die Berliner meilenweit entfernt. Bei ihrem Geburtstagsfest in der Wiener Open Air Arena verlangten sie sich und dem Publikum einiges ab. Für geduldige Fans gab's zwei Stunden nach dem Konzert sogar noch einen gut gelaunten Karaoke-Arnim im Beisl zu erleben. Phänomenaler Abend. Phänomenale Band.

Wenn die Beatsteaks etwas zu feiern haben, ist bereits im Vorfeld klar, dass es eine unvergessliche Partysause werden muss. Und so kam es am vergangenen Freitag dann auch. Gemeinsam mit ihren Wiener Fans blickten die sympathischen Berliner auf 20 Jahre Bandgeschichte zurück und lieferten ein derartiges Hitfeuerwerk, dass das Publikum fast zwei Stunden lang in Ekstase versetzt wurde.

Gleich zu Beginn heizten die Beatsteaks der Arena Wien mit "Hello Joe", "Hand in Hand" und "Milk & Honey" ordentlich ein. Bei letzterem Song machte Sänger Arnim dann auch schon einen Abgang von der Bühne zu seinen Fans, wo er sich – wie sich im restlichen Verlauf der Show zeigte – sichtlich am wohlsten fühlte. 

Es war ihr bereits zehnter Auftritt in der Wiener Arena. Beisl, Dreiraum, die Halle und nun zum zweiten Mal die Open Air Bühne – sie bespielten sie alle. Mit dem Klassiker "Let Me In", bei dem noch einmal gecrowdsurft wurde, was das Zeug hielt, verabschiedeten sich die Beatsteaks ein erstes Mal an diesem Abend, um sich anschließend durch die Begeisterungsrufe des Publikums noch für insgesamt drei Zugabeblöcke zurück auf die Bühne locken zu lassen.

Während ein Großteil der KonzertbesucherInnen mit strahlenden Gesichtern in Richtung nach Hause strömte, erhofften sich hartnäckige Fans der Beatsteaks, dass sich die Versprechung von Herrn Teutoburg-Weiß ("Wir sehen uns im Beisl") bewahrheiten würde. Und das tat sie auch. Gut zwei Stunden nach dem Konzert mischte Arnim den Karaoke Bash im Beisl so richtig auf und zeigte damit nicht nur, dass er trotz des Banderfolgs auf dem Boden geblieben ist, sondern auch, dass er als Karaoke-Star ebenfalls eine ziemlich gute Figur machen würde.

Bilder: © Petra Püngüntzky

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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