BÜCHERBÖRSE

Ja Ja Ja Festival im WUK: Grüße aus dem hohen Norden

Gundelach live am Ja Ja Ja Festival © Elisabeth Voglsam
Gundelach live am Ja Ja Ja Festival

Am vergangenen Freitag lud das Ja Ja Ja Festival zum dritten Jahr in Folge auf eine skandinavische Entdeckungsreise ins Wiener WUK ein. Mit dabei waren Acts aus Dänemark, Island, Norwegen und Finnland, die eine Brise Nordwind in die Bundeshauptstadt zauberten. Wir waren für euch mit dabei und haben die Performances bildlich festgehalten.

CHINAH aus Dänemark eröffneten den Abend mit eingängigen Synthie-Klängen. Dass die tanzbaren Elektropop-Nummern, die von Fine Glindvads zartem Gesang getrieben wurden, im Publikum gut ankamen, war kaum verwunderlich. Immerhin bewegt sich das Trio mit ihrer Musik am Puls der Zeit. Da wurde sogar gerne darüber hinweg gesehen, dass sich ihre Songs alle sehr stark ähnelten. Etwas ruhiger ging es beim Isländer Axel Flóvent zu, der gemeinsam mit seiner Band die Indie-Folk-Schiene bediente, wie sie im Buche steht. Für unseren Geschmack hatte das Ganze etwas zu wenig Wiedererkennungswert.

Mit dem Auftritt von Gundelach folgte unser persönliches Highlight. Der Norweger verleiht seinen elektronischen Tracks mit dem Einsatz seiner E-Gitarre einen ganz eigenen Sound, der nicht nur die Blogosphäre begeistert, sondern auch das Publikum im Wiener WUK in seinen Bann zog. Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS aus Finnland stachen nicht nur durch ihren originellen Bandnamen aus dem Line-Up hervor, auch ihr Auftritt, der den Abschluss des diesjährigen Ja Ja Ja Festivals bildete, hob sich deutlich von den übrigen Performances ab. Es war laut, es wurde geschrien und die Menge hatte Spaß. Was will man mehr? 

Bilder: © Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

Log in or create an account

fb iconLog in with Facebook