BÜCHERBÖRSE

Husky luden zum Träumen ins Chelsea ein

Husky live im Wiener Chelsea © Petra Püngüntzky
Husky live im Wiener Chelsea

Am Mittwoch präsentierten Husky, die ihren Bandnamen Sänger und Gitarristen Husky Gawenda zu verdanken haben, ihr aktuelles Werk "Punchbuzz" im Wiener Chelsea. Es hätte ein melodisch verträumter Abend werden können, wenn da nicht das unruhige Publikum gewesen wäre. Schöne Bilder haben wir trotzdem für euch.

Für sein drittes Studioalbum "Punchbuzz" tauschte das australische Duo Husky den Folk-Sound der zwei Vorgänger-Platten gegen Psychedelica- und Indie-Rock-Elemente ein. Beim Auftritt im Wiener Chelsea fügten sich die neuen Nummern besser als gedacht ins das bestehende Repertoire ein. Sänger Husky Gawenda und Keyboarder Gideon Preiss, die live von einem Drummer und einem Bassisten begleitet wurden, luden das Konzertpublikum in ihre verträumte Welt ein. Das hätte auch wundervoll funktioniert, hätte nicht eine sichtlich angetrunkene Gruppe es für nötig gehalten, sich während der Performance die Belanglosigkeiten ihres Alltags ins Gesicht zu schreien. Die zwei Cousins aus Melbourne versuchten – genauso wie ihre aufmerksamen Fans in den ersten Reihen – die Schreihälse zu ignorieren und betonten mehrmals, wie dankbar sie für die Möglichkeit wären, so weit von ihrer australischen Heimat entfernt auftreten zu dürfen.

Husky machten das Beste aus der Situation. Immerhin beim allerletzten Song schafften sie es schließlich, die Unruhestifter zum Schweigen zu bringen – mit einer Akustikversion zu Bob Dylans "Tomorrow Is A Long Time". Diese Aufmerksamkeit hätten sie eigentlich die ganze Zeit über verdient...

Bilder: © Petra Püngüntzky

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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