TRAINEEPROGRAMME

Alvvays präsentierten charmanten Indie-Pop im Flex

Alvvays live im Wiener Flex © Petra Püngüntzky
Alvvays live im Wiener Flex

Die frostigen Außentemperaturen lassen den nahenden Frühlingsbeginn zwar noch nicht erahnen. Dafür brachten Alvvays aus Kanada ihre Wiener Fans am Samstagabend mit einer Show im Flex zumindest für eine gute Stunde in blühende Frühlingsstimmung.

Anlass ihres Besuches gab das aktuelle Studioalbum "Antisocialites", auf dem Alvvays – wie auch schon auf dem Vorgänger – perfekte Indie-Pop-Perlen präsentieren. Sowohl auf Platte als auch in der Live-Umsetzung kommen die Songs der beiden LPs angenehm unaufgeregt daher. Genau dieser Umstand macht auch den Charme des kanadischen Quintetts aus, das sich aus Molly Rankin (Leadgesang, Gitarre), Kerri Maclellan (Keyboard, Gesang), Alec Murphy (Leadgitarre), Brian Murphy (Bass) und Sheridan Riley (Schlagzeug) zusammensetzt.

Das Publikum feierte jeden einzelnen Song ihres knapp einstündigen Sets, wobei ihre Singles (u.a. "Archie, Marry Me", "In Undertow", "Dreams Tonite", sowie "Next of Kin" in der Zugabe) ganz besondere Begeisterung auslösten. Der einzige Kritikpunkt des Abends richtet sich nicht an Alvvays, sondern vielmehr an ihre Fans, die in typisch österreichischer Manier sehr steif und zurückhaltend auf die Konversationsversuche der Kanadier reagierten. Zum Glück wusste Frontfrau Molly Rankin die unangenehme Stille jedes Mal mit frechen Kommentaren zu durchbrechen und die Atmosphäre mit ihrer nächsten Indie-Nummer aufzulockern. Gerne bald wieder.

Bilder: © Petra Püngüntzky

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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