BÜCHERBÖRSE

Feist kommt ins Gasometer

  • geschrieben von Michael Leitner
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Feist C nicolaitanGrammy-Abräumerin Adele und 2011-Bestenlisten-Dominatorin PJ Harvey waren sicherlich die meist diskutierten Singer-Songwriterinnen des vergangenen Jahres. Nicht weit dahinter aber steht die Kanadierin Leslie Feist, die am 10. März die Wiener Gasometer besucht. 

 

Erste Aufregung in der Indie-Szene erzielte die 35-Jährige 1999 mit ihrem Debütalbum „Monarch (Lay Your Jewelled Head Down)“, das seinerzeit hauptsächlich bei Shows verkauft wurde, aber dennoch zu einem Insidertipp der Underground-Szene avancierte. Das Album ist heute allerdings nicht mehr erhältlich. Den großen Durchbruch erzielte Feist dann im Jahre 2002.

 

Mushaboom als erster Hit
Ihr zweites Album „Let it Die“ begeisterte nicht nur Kritiker, sondern konnte dank „Mushabooms“ auch mit einen echten Indie-Hit punkten, der heute noch durch Werbungen und Art House-Filme wandert. Mindestens eben so groß war ihr Erfolg mit der von Kevin Drew angeführten Supergroup „Broken Social Scene“. Die Band ist heute noch intakt, der Erfolg sowie Feists Beitrag dazu waren aber nie größer als beim zehn Jahre alten Album „You Forgot it in People“.
Das bisherige Highlight von Feists Solokarriere sehen die meisten Fans in ihrem 2007 erschienen Dritt-Album „The Reminder“. Werbe-Hits wie „1,2,3,4“ oder „I Feel It All“ sind längst im Mainstream angekommen. Viel beeindruckender noch, ist aber das Gesamtkonzept des Albums, auf denen eingängige Melodien einfühlsamen, langsamen Balladen gegenüber stehen. Verziert wird das ganze durch zarte Arrangements, deren ganze Pracht sich nur auf Kopfhörern erkennen lässt.

 

2011 hatte das Warten ein Ende
Vier Jahre lang mussten die vielen neuen und alten Fans warten, bis Feist letzten Herbst wieder ein Studio-Album veröffentlichte. „Metals“ erhielt insgesamt eher gemischte Kritiken, da vielen die monoton relaxte Grundstimmung missfiel. Nichtsdestotrotz hatte auch diese Platte seine Fürsprecher und wurde immerhin vom Musikexpress als drittbestes Album des Jahres ausgezeichnet.

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Am 10. März kommt Feist also in die Wiener Gasometer. Stehplätze sind leider bereits ausverkauft, Sitzplätze sind allerdings noch erhältlich. Kostenpunkt: 45€. 

 

http://www.youtube.com/watch?v=l-iAS18rv68

 

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