BÜCHERBÖRSE

Ripoff Raskolnikov - „Lenin Street“

Ripoff Raskolnikov c ripoffraskolnikov.comNach mittlerweile zehn veröffentlichten Alben wendet sich Ripoff Raskolnikov nun auf seinem 11. Studioalbum „Lenin Street“ verstärkt dem Singer-Songwriting zu, ohne jedoch dabei auf seine musikalischen Blueswurzeln zu vergessen. Simpel gehalten, musikalisch reduziert, aber genau deswegen umso ehrlicher erzählen die Songs von Geschichten beim Unterwegs-Sein.

 

Verbunden mit lyrisch-gedichteten Texten, die bereits nach dem ersten Anhören prägnant in Erinnerung bleiben, erschafft der herausragende Musiker Raskolnikov fragile und auf ein Minimum reduzierte Soundfragmente. Seine im Blues der 1930er Jahre liegenden Einflüsse, wie Skip James oder Blind Willie McTell sind, ebenso wie seine Affinität zu Songwritern à la Bob Dylan, deutlich zu hören. Produziert wurde das Ganze von niemand geringerem als Georg Altziebler aka Son Of The Velvet Rat. Der gesamte Sound des Albums „Lenin Street“ wirkt wie aus einer anderen Zeit, wobei hier durchaus auch die technische Gegebenheit berücksichtigt werden muss, dass alle Songs ausschließlich mit Plastikmikrophonen, wie in den 70er Jahren bekannt, aufgenommen wurden. Außergewöhnlich herausragend.

Ripoff Raskolnikov Portrait c ripoffraskolnikov.comLenin Street“ ist ein Album für das man sich Zeit nehmen sollte. Wir empfehlen: Am besten an einem lauen Sommerabend mit einem Gläschen Rotwein am Balkon genießen. Wer sich darüber hinaus live von Ripoff Raskolnikov ein genaueres Bild machen will, hat am Mittwoch, den 16.05.2012 im Wiener Shelter die Gelegenheit dazu.

 

Websites:

www.ripoffraskolnikov.com

www.lindo.at

Lukas Cioni

Lukas Cioni | Redakteur Musik | Videoredaktion

lukas.cioni (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: April 2011

http://www.unimag.at

Webseite: www.deadrabbitmedia.com
 

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