BÜCHERBÖRSE

Black Light Burns rockten die Szene Wien

Black Light Burns Bild: Petra Püngüntzky
Black Light Burns

Mit seinem Band-Projekt Black Light Burns zeigte sich Wes „Gitarrengott“ Borland am 6. Februar 2013 in der Szene Wien erstmals von einer anderen Seite, als man es bisher von ihm als Limp Bizkit-Gitarrist gewohnt war. Bei dieser energiegeladenen Hammershow stillstehen? Fehlanzeige! Musikalisches Können, witzige Zwischenmeldungen und ein hochmotiviertes Publikum sorgten für einen unvergesslichen und „sauguaden“ Konzertabend!

„You gonna have a little pipi in your pants!“ – Mit diesen Worten kündigte Black Light Burns-Frontman Wes Borland eigentlich bloß einen ihrer neuen Songs an, doch in Wahrheit traf dieses Statement auf den gesamten Auftritt zu. Das Quartett betrat bereits früher als erwartet die Bühne, um seinen Soundcheck selbst zu übernehmen, und legte direkt im Anschluss ohne Verschnaufpause mit seinem ersten Song „Stop A Bullet“ einen fulminanten Konzertauftakt hin.

Wes Borlands Nebenprojekt schien sich noch nicht bei vielen herumgesprochen zu haben, denn die Konzerthalle war höchstens zur Hälfte gefüllt. An der Stimmung war das jedoch keineswegs abzulesen. Die vier Musiker – mit schwarzen Anzügen bekleidet und bärtiger denn je – rissen das Publikum bereits nach den ersten paar Tönen in ihren Bann. Sie hatten eine perfekte Mischung aus kraftvollen und ruhigeren Liedern im Gepäck.

Aber nicht nur musikalisch, sondern auch mit ihrer Bühnen-Performance konnten Black Light Burns zweifellos überzeugen. Wes begoss sich nach jedem Song mit Wasser und anstatt aus seiner Wasserflasche zu trinken, bevorzugte er es, die kühle Flüssigkeit wieder aus seinem Mund zu speien, bis der gesamte Bühnenbereich klatschnass war. Das verführte ihn in weiterer Folge dazu, bei jeder Gelegenheit quer über die Bühne zu rutschen und später auch – mittlerweile oben ohne – über den Boden zu rollen.

Bereits vor der letzten Nummer kündigte der Sänger an, dass es keine Zugabe mehr geben werde, die Band sich dafür aber im Anschluss ausgiebig Zeit für ihre Fans nehmen wolle. Und dieses Versprechen hielt Wes Borland auch, als er – noch bevor die finalen Akkorde verklungen waren – von der Bühne sprang und auf direktem Weg in die Menschenmasse stürmte, um diese mit Fotos und Autogrammen zu versorgen.

Eine Schande, wer sich dieses Konzert der Extraklasse entgehen ließ!

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

Log in or create an account

fb iconLog in with Facebook