BÜCHERBÖRSE

Wiederentdeckt: Die Schwere des Seins

  • geschrieben von Michael Hinterseer
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DrakeWenn man Künstler wie José Gonzalès oder The Swell Season hört, dann kommt man nicht umhin darüber nachzudenken, woher sie ihre Inspiration nehmen. Die Antwort könnte sein: Nick Drake.

  

„Pink Moon“ war sein letztes Studioalbum. Er benötigte nur zwei Nächte für ein Album, das den Zuhörer mitunter ein ganzes Leben lang begleiten kann, weil es eine dieser CDs ist, die man immer wieder hervorholt und sich fragt, warum man sie so lange schon nichtmehr ausgiebig gehört hat.

 

„Pink Moon“ ist zu Noten verarbeitete Melancholie, ein Emotionsgebäude. Keiner der Songs verliert jemals an Faszination oder wirkt veraltet. Der viel zu früh verstorbene Drake hat der Nachwelt ein musikalisches Erbe hinterlassen, von dem Generationen noch zehren werden: Gerade in Zeiten, in denen sich ein James Blunt als Singer-Songwriter bezeichnen darf.

 

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