BÜCHERBÖRSE

Jake Bugg: Britischer Newcomer startet durch

Jake Bugg im Wiener Flex (c) Elisabeth Voglsam
Jake Bugg im Wiener Flex

Mit seinem selbstbetitelten Debütalbum schoss der Singer/Songwriter mal eben von Null auf Platz 1 in den UK-Charts und auch in Österreich ließ der Erfolg des Newcomers nicht lange auf sich warten. So war es auch nicht verwunderlich, dass das Flex bei seinem Besuch am 21. März restlos ausverkauft war.

In den ersten Publikumsreihen drängten sich fast ausschließlich weibliche Fans zusammen, um ihrem Idol, Jake Bugg, bei seinem Auftritt möglichst nahe sein zu können. Als der 19-Jährige pünktlich um 21:00 Uhr die Bühne betrat, nahm das Gekreische und die Schwärmerei kein Ende mehr. Von "Jake ist ja so süß" bis "Oh mein Gott, er hat mich gerade angesehen" reichten die Kommentare, die sich die jungen Mädchen gegenseitig zuriefen.

Wenn man Jake Bugg allerdings auf den ersten Blick sieht, wirkt er bloß wie der schüchterne Junge von nebenan. Was macht ihn also zu solch einem Mädchenschwarm? Die Antwort folgte schnell, als der Brite mit seinem Set und dem Song "Fire" loslegte. Seine außergewöhnliche Stimme und seine Musik, die an eine Mischung aus dem jungen Bob Dylan und The Beatles erinnert, verzauberte die gesamte Halle und schaffte es, dass den Songtexten bis in die hintersten Reihen begeistert gelauscht wurde.

In den Pausen zwischen seinen Liedern vermied der 19-Jährige es, lange Ansprachen an das Publikum zu halten. Es schien fast so, als könne er mit dem Jubeln und den Zwischenrufen seiner Fans noch nicht so recht umgehen, da er sich meist unbeholfen zu seiner Band umwandte. Das bestätigte einmal mehr das Bild des schüchternen Jungen von nebenan. Doch wahrscheinlich macht genau das seinen unglaublichen Charme aus.

Wer das Ausnahmetalent im Wiener Flex verpasst hat, dem bleibt noch die Möglichkeit, sich am Frequency Festival 2013 von seinem Können zu überzeugen!

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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