BÜCHERBÖRSE

Rea Garvey überzeugte im Gasometer Wien

Rea Garvey live im Gasometer Wien (c) Elisabeth Voglsam
Rea Garvey live im Gasometer Wien

Der musikalische Durchbruch gelang Rea Garvey bereits im Jahr 2000 als Sänger und Frontman der Band Reamonn, und durch die Casting-Show "The Voice of Germany" wurde der deutsche Popstar irischer Herkunft schließlich auch zur Fernsehberühmtheit. Am 12. April 2013 holte er das für Jänner angesetzte Konzert, das wegen Krankheit abgesagt werden musste, im Gasometer Wien nach und zeigte mit seinem Auftritt, dass er weiß, wie man das Publikum für sich einnimmt.

Mit seiner neuen Single "Wild Love" legte Rea Garvey einen rockigen und gelungenen Start hin. Darauf folgten viele eingängige Popsongs wie "Sorry Days" oder "Life Up Ahead", die aufgrund ihres ähnlichen Aufbaus leider ein wenig eintönig klangen. Doch natürlich wusste der sympathische Sänger das zu kaschieren - und so plauderte er zwischen den Nummern immer wieder auf charmante und selbstironische Art und Weise und mit seinem irischen Akzent mit dem zahlreich erschienenen Publikum.

Den Spaß und die Leidenschaft an der Musik konnte man dem Künstler deutlich ansehen - und wahrscheinlich ist genau das der Trick, wie es ihm gelingt, seine Fans mitzureißen. Bei Hits wie "Through the Eyes of a Child" oder "Can't Stand the Silence" sangen die Konzertbesucher kräftig mit und bei jeder Gelegenheit wurde geklatscht und gejubelt. Rea Garvey weiß einfach, wie man erfolgreiche Popsongs schreibt, die gut ins Ohr gehen und die Massen bewegen.

Auch einen Überraschungsgast hatte Rea Garvey im Gepäck – und zwar niemand Geringeren als die Schweizer Soulröhre Stefanie Heinzmann. Zusammen performten sie die häufig gecoverte Nummer "Feeling Good" und ihren gemeinsamen Song "Plain Sailing", bei dem Garvey sogar zur Gitarre griff.

Vor der offiziellen Zugabe kümmerte sich der bodenständige Musiker erst einmal um das Anliegen eines Fans. Dieser bat nämlich im Vorfeld über Facebook um ein Foto mit dem Star - und Rea Garvey ließ es sich natürlich nicht nehmen, diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Mit "I Am" und dem Opener "Wild Love" powerte sich der Sänger noch einmal richtig aus, bis er nach eineinhalb Stunden von der Bühne ging.

UNIMAG durfte den irisch-deutschen Popstar vor dem Konzert zum Interview treffen, das ihr in Kürze hier auf unimag.at nachlesen könnt.

Bilder: Elisabeth Voglsam

Petra Püngüntzky

Chefin vom Dienst | Content Managerin
Ressortleiterin Musik & Events
Redakteurin | Fotografin

petra.puenguentzky (ät) unimag.at

 

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