BÜCHERBÖRSE

dietagespresse exklusiv: Physikstudenten entwickeln schwarzes Loch, um mehr Studenten im Hörsaal unterzubringen

  • geschrieben von Fritz Jergitsch
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Für Studenten gehören überfüllte Hörsäle zum Alltag wie die Semmel zum Gulasch. Doch damit könnte schon bald Schluss sein: Physikstudenten der Technischen Universität Wien präsentierten heute ein Gerät, mit dem sich schwarze Löcher kontrolliert bilden und so einsetzen lassen, dass sie eine extreme Raumkomprimierung in Hörsälen bewirken.

Stolz präsentiert der Student Thomas Kraus (24) mit seinem Team das Gerät in einem Hörsaal des chronisch überfüllten Publizistik-Instituts der Uni Wien. Dort haben sich bereits zwei Stunden vor Vorlesungsbeginn knapp 700 deutsche Studenten niedergelassen.

"Durch Aktivierung des Mikroteilchenbeschleunigers werde ich jetzt eine Verzerrung des Raum-Zeit-Kontinuums hervorrufen", erklärt er. Nach einigen bangen Sekunden gibt das Gerät ein dumpfes Brummen von sich. Tatsächlich beginnt daraufhin die Masse der Studenten auf die Größe einer Walnuss zu schrumpfen. Weil der WLAN-Empfang unbeeinträchtigt bleibt bekommen die Studenten von ihrer Komprimierung nichts mit.

"Mit ausreichender Energieversorgung könnten wir in diesen Hörsaal reintheoretisch 180 Milliarden Menschen unterbringen", meint Kraus. "In Momenten wie diesen weiß ich, warum ich ein Leben ohne Freundin gewählt habe."

Für diese neue Erfindung, an der sie drei volle Jahre arbeiteten und die ohne Zweifel mehrere Wirtschaftsbereiche revolutionieren wird, dürfen sich die Studenten über 2,5 ECTS-Punkte freuen. "Hochverdient", betont ein Sprecher der TU Wien.

 

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