BÜCHERBÖRSE

Das Meiste aus dem WG-Zimmer rausholen

Upcycling mit Paletten
Upcycling mit Paletten

Viele Studenten kennen das Problem: Zu wenig Geld und zu viel Bedarf nach Individualismus. Das spiegelt sich auch im Wohnraum wider. Nicht immer kann die individuelle Note gesetzt werden, da eben doch IKEA-Möbel und Standard-Deko herhalten müssen. Zudem mangelt es oftmals einfach an Platz für das kreative Ausleben. Doch diese Umstände sollten kein Hindernis darstellen. Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Wohnraum nach eigenen Bedürfnissen schön einzurichten.

Minimalismus bringt Raum in den Raum

Kleine WG-Zimmer oder Wohnungen wirken oft beengend. Durch klare Linien und minimalistische Designs kann eine optische Ordnung geschaffen werden, die den Wohnraum durchaus größer erscheinen lassen als er eigentlich ist.

Helle Möbel kombiniert mit Holzoptik sind dafür bestens geeignet. Denn die helle Farbe reflektiert mehr Licht in den Raum und schafft somit optisch mehr Platz. Holzoptik bzw. bunte Elemente, die auch durch Stoffe und Deko erreicht werden, lockern den sterilen Stil der Möbel wiederum auf, ohne bedrückend ein Dunkel in das Zimmer zu werfen.

Licht beeinflusst generell die Stimmung,  denn vor allem im Winter kann der Raum trist wirken. Warmes Licht, sei es durch in den Ecken platzierte Lampen oder das Deckenlicht, erzeugt an dieser Stelle eine angenehme Atmosphäre.

Auch wenn nicht jedermanns Sache, ist Ordnung im kleinen Raum das A und O. Denn durch fehlplatzierte Gegenstände und rumliegende Kleidungsstücke wird Platz eingenommen, der den Wohnraum kleiner erscheinen lässt.

Das Projekt Tengbom aus Schweden hat die Variante des minimalistischen Wohnraums noch etwas erweitert und schafft mobile 10qm-Wohnungen für Studenten. Das ist definitiv mal etwas anderes, wenn auch leider noch universell verfügbar.

Möbel und Deko für den kleinen Geldbeutel

Für individuelle Möbel und Deko muss nicht tief in die Tasche gegriffen werden. Die Devise lautet hier: Selber Hand anlegen! Mit nur ein wenig Kreativität und handwerklichem Geschick lassen sich individuelle Einzelstücke fertigen.

Inspiration kann auf vielen Seiten im Netz gefunden werden. Das Magazin von Casando bietet hierzu viele Möglichkeiten: Vom Blumentopf, der durch Knöpfe selbst gestaltet wird bis hin zu Möbeln aus Holzpaletten werden auf der Webseite Ideen gesammelt, die es ermöglichen, in bereits gebrauchte Gegenstände eine persönliche Note zu bringen.

Das Thema Upcycling liegt derzeit sowieso im Trend. Darunter wird die Wiederverwertung von Abfallprodukten bzw. scheinbar nutzlosen Produkten verstanden, die in nahezu neuwertige Produkte gewandelt werden. So zeigt sich: Der sparsame Student, der seine Inneneinrichtung selbst herstellt, tut nicht nur etwas Gutes für seinen Geldbeutel, sondern auch für seinen ökologischen Fußabdruck, da potentiell die Neuproduktion von Rohstoffen minimiert wird.

 

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