BÜCHERBÖRSE

#TrainOfHope: Eine Antwort auf Paris

#TrainOfHope: Eine Antwort auf Paris (c) Magdalena Poosch

›Wir haben auch Angst.‹

Zwei Wochen ist es her, dass die Welt stillstand und sich vor Schrecken die Augen rieb. Aber es waren nicht nur Christen, Juden, Hindus, Buddhisten die sich gefragt haben, was los ist mit der Menschheit. Es waren auch Muslime. Alle Muslime. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen: Man nennt sie Terroristen, Extremisten, Islamisten.

Und auch die Muslime fürchten sie, mehr noch als alle anderen. Denn sie werden mit ihnen in einen Topf geworfen, müssen sich so oft verantworten, für Taten, die sie ebenso verabscheuen wie alle andern. Die große Aufgabe, die wir als Gesellschaft nun haben, ist der Verallgemeinerung entgegenzuwirken, dagegen anzukämpfen, dass man in allen Muslimen und vor allem in Flüchtlingen Terroristen sieht. Denn sie sind vor dem Terror geflohen, sie gaben alles auf, um Sicherheit zu finden.

Magdalena Poosch, Amra Dedic und Octavio Varela haben sich aufgemacht, um am Hauptbahnhof in Wien mit Refugees und den Mitarbeitern von Train of Hope zu sprechen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit Monaten unermüdlich mit zahlreichen Freiwilligen für die ankommenden Menschen engagiert. Mit ihrem Video "Eine Antwort auf Paris 13.11.15" geben sie den Flüchtlingen die Möglichkeit, sich zu äußern. Und die Antworten, die sie bekommen sind inspirierend und stark. Sie sind erfüllt vom Wunsch nach Frieden und einem glücklichen Zusammenleben.

Video öffnet sich in neuem Tab. Einfach Foto anklicken

 

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