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Der ultimative How-NOT-to-meet-new-people-Guide

Der ultimative How-NOT-to-meet-new-people-Guide (c) iStock/Mixmilke

Neues Semester – neue Leute
Semesterbeginn – Endlich sind viele neue Menschen in der Uni-Stadt. So viele potentielle neue Freunde / Partner! Entweder bist du selbst neu in der Stadt, oder deine alten Freunde sind weggegangen. Nicht nur wegen dir, aber du warst ein ziemlich ausschlaggebender Grund. Jetzt musst du dir neue Leute suchen. Aber wie lernt man die am besten (nicht) kennen?

UNIMAG hat für dich die besten Tipps gesammelt, wie es wahrscheinlich nicht funktioniert. Befolge diesen How-not-to-meet-new-people-Guide und du wirst am Ende des Semesters genauso wenig Freunde haben wie vorher.

1. Bleib zu Hause und warte, bis jemand bei dir klingelt. Lass ihn dann aber auf keinen Fall rein. Auch wenn er behauptet, dass er deine bestellte Pizza oder deine Amazonlieferung dabei hat. Verkrieche dich unter deinem Bett und geh erst wieder nach draußen, wenn die Person weg ist.
2. Auf Partys kann man sich sehr schnell beliebt machen, indem man immer griesgrämig dreinschaut, in der Ecke steht, Kopfhörer aufhat, in einem Buch liest, die anderen Personen nicht beachtet und sofort weggeht, wenn man von jemandem angesprochen wird.

3. Im Hörsaal kannst du dir Freunde machen, wenn du mind. 20 Minuten zu spät erscheinst, dann in die Mitte der Bankreihe willst und deshalb über alle bereits sitzenden Studierenden kraxeln musst. Dabei kommt man sich näher. Körperkontakt inklusive!

4. Sitze in der Vorlesung ganz nah neben deinem Sitznachbar /deiner Sitznachbarin. Rieche an ihm oder ihr und sage: „Du riechst aber gut!“. Menschen mögen dich, wenn du ihnen Komplimente machst.

5. Such dir einen Sport, den du gerne machst, z. B. Laufen. Gehe in den Wald laufen, sprich mit niemandem. Wenn sich dir jemand nähert, lauf schneller oder langsamer, je nachdem, wie der andere nicht läuft.

6. Wohne, wenn möglich alleine. Wenn du in einem Studentenwohnheim wohnst, vermeide jeglichen Kontakt mit deinen Mitbewohnern. Gehe nicht in den Gemeinschaftsraum. Richte dein Zimmer so gastunfreundlich her wie möglich: räume nicht auf, lass die Vorhänge zugezogen, lass nie frische Luft herein. Der Geruch wird sie überzeugen.

Gesprächsanfang leicht gemacht

Die ersten Sätze, die man zu einer Person sagt, sind am entscheidendsten. Mit den folgenden Einstiegen in das Gespräch kannst du auf jeden Fall punkten. Egal ob im Hörsaal, auf der nächsten Party oder einfach auf der Straße. Unbedingt ausprobieren!

1. „Eigentlich bin ich ja zu cool für ein Gespräch mit dir, aber es ist gerade niemand Besseres da.“
Optional: Wenn du den Inhalt dieses Satzes nur durch Körpersprache und Gesichtsausdruck vermitteln kannst, hast du schon gewonnen. Die Leute werden in Scharen auf dich zukommen, weil du der Coolste / die Coolste im Raum bist.

2. „Siehst du das Mädchen/den Typen dort drüben? Werde ich heute noch aufreißen.“
Am besten unterstreichst du den Sinn, indem du einen lüsternen Blick aufsetzt und dir sinnlich über die Lippen leckst.

3. „Willst du meine beste Freundin/mein bester Freund sein?“
Kommt am besten an, wenn du mit traurigen Hundeaugen vor der Person stehst. Wenn sie verwirrt dreinschaut, geh auf die Knie und sag: „Bitte, bitte, bitte!“

4. „Ich bin auch Fan von XY“.
Voraussetzung: Recherchiere vorher online, welche Band / Schauspieler / Bücher die Person mag. Gehe auf totalen Stalker-Modus und verfolge die Person, damit du möglich viel über sie weißt, bevor du sie ansprichst. Dadurch, dass sie dich wahrscheinlich schon bemerkt hat, kommst du ihr bekannt vor. Pluspunkt!

5. „Du wohnst ganz in der Nähe von mir. Ich sollte dich mal besuchen“.
Funktioniert am besten in der nächstgelegenen U-Bahn- oder Straßenbahnstation. Trumpfe mit Wissen auf und nenne die Adresse der Person.

6. „Gehst du auch gerade zur Vorlesung?“
Klingt zwar redundant, wenn du schon vor dem Hörsaal stehst. Aber die Antwort wird auf jeden Fall positiv sein. Also hast du schon gewonnen.

7. „Was hörst du gerade?“
Zieh dabei den Kopfhörerstöpsel aus dem Ohr der angesprochenen Person und versuche den Interpreten des Songs zu erraten.

8. „Deine Frisur erinnert mich an den Haarschnitt meines Opas“.
Erzähle von deinem Opa und seiner Krankheit, bis ins kleinste Detail. Wenn du dabei in Tränen ausbrichst, versuche weiterzureden. Die Leute mögen emotionale Menschen, die sofort über sehr persönliche Dinge sprechen.

Birgit Mühl

Birgit Mühl | Redakteurin Feuilleton & Studentenleben

studiert Vergleichende Literaturwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

ist heillose Optimistin

liebt Beistriche und hasst den Ausdruck "Grammar-Nazi"

birgit.muehl (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: Mai 2011

 

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