BÜCHERBÖRSE

Wichtige Utensilien fürs Studium mit Bedacht auswählen

Das Studium von heute ist vor allem digital geprägt. Der Stift in der Hand wird rar. Stattdessen wird das technische Equipment immer wichtig. pixabay.com © Free-Photos (Creative Commons CC0)
Das Studium von heute ist vor allem digital geprägt. Der Stift in der Hand wird rar. Stattdessen wird das technische Equipment immer wichtig.

Die Liste der Dinge, die ein Student zum Start in den neuen Lebensabschnitt braucht, ist lang. Und sie ist keineswegs statisch, denn die Liste der Dinge, die für Studium nötig sind, wird sich regelmäßig wieder verlängern. Ein paar pfiffige Ideen rund ums Thema Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz liefert dieser Beitrag.

1.) Vor Ort kaufen oder grünen Versand nutzen

Natürlich stärkt es die regionalen Anbieter vor Ort, wenn der Student seine Schreibutensilien, Bücher und technischen Geräte im Fachhandel vor Ort kauft. Doch die Praxis sieht manchmal auch anders aus: Die Abgabefrist einer wichtigen Hausarbeit naht, die Druckerpatronen sind leer oder der Ordner zerfleddert in unzählige Einzelteile.

Dann bietet es sich an, bei Büroartikelanbietern zu ordern, die sich dem grünen Transport verschrieben haben – und nicht nur das. Ready-to-office.com bietet darüber hinaus noch eine pfiffige Treuepunkte-Aktion an: „Mit genügend Treuepunkten kaufst Du entweder Produkte Deiner Wahl zum Nulltarif. Oder Du setzt ein grünes Zeichen und investierst in unser Baumpflanzungs-Programm.“ Der Gedanke der Nachhaltigkeit schlägt sich damit auch immer stärker im Studentenleben nieder. So wird der Student von heute aktiv daran beteiligt, die Umwelt zu schützen.

2.) Das papierlose Studium?

So manch einem Studenten mag das Schleppen von Büchern absolut ausreichend erscheinen. Ein Block, ein Ordner oder anderer Papierkram wurde hingegen komplett aus dem Uni-Alltag verbannt. Wer sich bis dato noch nicht damit auseinandergesetzt hat, der kann diese Pro- und Contra-Liste sicherlich nützen, um das Prinzip für sich zu erschließen – oder sich bewusst dagegen zu entscheiden.

Das spricht für das papierlose Studium:

  • Alle Unterlagen sind immer beim Student. Für vergessliche Studenten ist das ein großes Plus.
  • Das Transkribieren von Lehrinhalten entfällt. Alles liegt (säuberlich getippt) und in Dokumentform vor.
  • Ein Gerät (meist ein Tablet) ist Ordner, Notizblock, Kalender und Buch in einem.
  • Es muss kein Papier mit zur Uni gebracht werden.
  • Fehler im Skript, Literaturhinweise und Ergänzungen lassen sich schnell, ordentlich und nachvollziehbar einfügen.
  • Mit einem mobilen Arbeitsplatz lassen sich auch Fahrzeiten im Zug oder im Bus gut nutzen.
  • Zwischenzeiten können aktiv zum Studieren oder zum relaxten Surfen oder Spielen genutzt werden.

Das spricht gegen das papierlose Studium:

  • Der Akku muss stets geladen sein. Ein zusätzlicher Ersatz-Akku ist empfehlenswert.
  • Die Backup-Funktion muss wohl durchdacht sein, um vor Datenverlusten zu schützen.
  • Die Erstausstattung mit einem Tablet und den dazu nötigen Sicherungsmedien kostet mehr als ein Block und ein Ordner.
  • Die Hardware ist sensibel. Entsprechend sorgsam muss sie behandelt werden.

Bye, bye Block und Stift. Hallo, Technik! So lautet der Trend im Studium.

Je nach Universität oder Studiengang wird dem Studenten von heute sogar das technische Gerät gestellt. Unter ots.at lässt sich hierzu dieses Best-Practice-Beispiel finden: „Mit dem Start ins Wintersemester 2012 wurden am Continuing Education Center (CEC) der Technischen Universität Wien die Studierenden von drei postgradualen Masterprogrammen mit dem Apple iPad ausgerüstet. Die TU Wien ist damit die erste Universität im deutschsprachigen Raum, die ihren Studierenden im postgradualen Weiterbildungsbereich ein Tablet von Apple zur Verfügung stellt.“ Im weiteren Verlauf des Artikels wird deutlich, dass nicht nur das technische Equipment gestellt wurde, sondern das gesamte Studienmaterial über eine Lernplattform bereitgestellt wird.

3.) E-Books, Büchertausch und das effiziente Arbeiten in der Bibliothek

Es ist ein Bild der Vergangenheit. Bücherstapel schleppt heute kaum ein Student mehr. Stattdessen gibt es E-Books, Online-Tutorien und gelebte Digitalisierung während des Studiums.

Fachliteratur zu lesen, bedeutet immens viel Geld des kargen Studentenbudgets in Bücher zu investieren – oder alternative Lösungen anzustreben. Finanziell empfehlenswert ist es, anstatt Bücher in Papierform, E-Books zu ordern. Diese sind meist günstiger im Verkauf als die papiergebundene Variante. Häufig gibt es auch die Möglichkeit, Bücher gebraucht zu erwerben oder gar mit anderen Studenten zu tauschen. Hierfür gilt es diese Tipps zu beachten:

  • Bücher, die das komplette Studienfach betreffen, sollten angeschafft werden. Diese sind die inoffiziellen Bibeln der Studentenzeit. Sie stehen im Regal und werden sicherlich des Öftern gezückt. Als Dauer-Nachschlagewerk dienen sie sowohl in der gebundenen Variante als auch als E-Book. In digitaler Form sind sie immer dabei – das hat Vorteile.
  • Bücher, die zu speziellen Seminarthemen angeschafft werden müssen, können über die Bücherbörse von einem Mitstudenten erworben werden. Alternativ bietet es sich auch an, diese Form der Fachliteratur zu tauschen. Diese Spezialliteratur ist vor allem für ein Seminar nötig. Anschließend wird das Buch noch zum Anfertigen der Seminararbeit benötigt. Soll das Thema nicht zum Prüfungs-Schwerpunkt werden, darf das Buch ruhig getauscht werden.

Wer sich für ein papierloses Studium entschlossen hat (siehe Punkt 2), der hat es in der Bibliothek recht einfach. Wird zu einem speziellen Seminar oder Thema recherchiert, kann die entsprechende Fachliteratur einfach abfotografiert werden – und ist so digital und angedockt an das passende Dokument verfügbar. Alternativ wird viel Zeit und Geld ins Fotokopieren verwendet. Um das Material langfristig nutzen zu können, sollten die kopierten Unterlagen ordentlich gebunden werden.

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Abbildung 3: pixabay.com © stevepb (Creative Commons CC0)

 

 

 

 

 

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