TRAINEEPROGRAMME

Don't believe the hype: Shakira

Hier geht's den Chartstürmern an den Kragen. Diesmal ist Shakira auf dem Prüfstand. Die veröffentlicht nämlich in diesen Tagen ihr zehntes Studioalbum. Benannt ist es nach ihr selbst. Ähnlich einfallsreich sind die Songs darauf. Wenn man sich derzeit in den Charts umhört, dann scheint der einvokalische Refrain ("Uuhuuhuhuuh") geradezu symptomatisch für eine Zeit zu stehen, in der es sich die Frage nach Qualität oder Quantität überhaupt nicht mehr zu stellen lohnt. Vielmehr hat eine unerträgliche Uniformiertheit den Platz des Neuen, des Ausprobierens und des bewussten Überschreiten der Pop-Gesetze eingenommen. Der Einheitsbrei aus übersexualisierten Texten, unterfüttert mit beleidigend stupiden Bumtschack, übertroffen…
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Don't believe the hype: Daft Punk - Random Access Memories

Acht Jahre ließen sich Daft Punk für ihr viertes Studioalbum und das medienlastige Comeback zeit. Von allen Seiten wird "Random Access Memories" gelobt - als "das Beste aus Digital und Analog". Ich weiß nicht recht. Vielleicht hat die Ankündigung der Kollaborateure an diesem Album meine Messlatte etwas hoch gelegt. Von Chilly Gonzales war die Rede und Pharrell Williams. In Hinblick auf das vorangegangene Album erwartete ich mir pumpende Synthie-Bässe, Lo-fi Gitarren, Roboter-Vocals, kurz: das Übliche. Dann beginnt der erste Track. Dieser funkt erstmal ordentlich um's Eck, um dann mit einem einzigen Satz als Lyrics dahinzufadeln. Gut, die großen Songpoeten waren…
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