BÜCHERBÖRSE

ÖH: Trennung von Forschung und Lehre verschlechtert Situation

Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH (c) Lukas Fischnaller
Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist äußerst verärgert über die kolportierten Pläne von SPÖ und ÖVP die Grundlagenforschung von der Lehre zu trennen. Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH kommentiert die Idee so: "Dieses 'Auseinanderdividieren' von Forschung und Lehre ist der falsche Weg. Vielmehr sollte man eher in Richtung Zusammenführung agieren." Eine Trennung der beiden Bereiche würde bedeuten, dass die Universitäten zukünftig mit zwei verschiedenen Ministerien über ihr Budget verhandeln müssten. "Das macht die finanzielle Situation der Universitäten nicht besser sondern noch schlechter", befürchtet Lahner.

Momentan sind die Forschungsagenden auf drei verschiedene Ministerien aufgeteilt. "Es muss nicht nur die Grundlagenforschung beim Wissenschaftsressort bleiben, sondern auch die angewandte Forschung aus Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium mit dem Wissenschaftsministerium zusammengeführt werden", fordert Bernhard Lahner. Die ÖH erneuert auch ihre Forderung, alle Bildungs- und Forschungsagenden in einem Ressort zu bündeln. "Wir wollen, das Bildung ganzheitlich betrachtet wird. Das heißt Schulsystem und Hochschulen in einen gemeinsamen Zuständigkeitsbereich mit der Forschung zu bringen", meint Lahner: "Forschung und Bildung sind untrennbar miteinander verbunden."

 

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

Kontakt: lukas.fischnaller(ät)unimag.at

Webseite: www.unimag.at
 

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