BÜCHERBÖRSE

Protest der Netzgemeinde

Quo vadis Austria?
Quo vadis Austria?

Die geplante Einstellung des Wissenschaftsministerium (wir kommentierten) verärgert und empört Medien und Öffentlichkeit gleichermaßen. In diversen sozialen Medien formiert sich Widerstand in Form von verschiedenen Gruppen; zudem wurde eine Petition für ein eigenständiges Wissenschaftsministerium eingerichtet.


Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) soll aufgelöst und die Agenden von Universitäten, Wissenschaft und Forschung in Österreich vom Wirtschaftsminister wahrgenommen werden. Bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden der Einsparung eines eigenständigen Wissenschaftsministerium wurde die Gruppe Österreich braucht ein Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen. Aktuell gaben 16.961 Personen der Seite ihr Like (Tendenz steigend) und bekunden somit, dass ihnen Wissenschaft und Forschung offensichtlich nicht egal sind. Selbes Anliegen verfolgt auch die Gruppe Für die Einführung des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung.

Die eingerichtete Petition stellt klar „Die Auflösung des BMWF ist aus vielen Gründen unvernünftig und nachteilig für die österreichische forschungs- und universitäre Landschaft.“ Aktuell wurde die Petition von 1.919 Personen unterzeichnet. Eine ähnliche Petition wurde auf avaaz eingerichtet. Dort gibt es aktuell 2.104 Unterzeichner.

Auch die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) lässt ihrer Ankündigung „Wir sehen uns auf der Straße“ Taten folgen: Am Montag, 16.12. ist für 11.00 Uhr eine Kundgebung zur Angelobung der Bundesregierung auf dem Ballhausplatz geplant, für Dienstag, 17.12. ruft die ÖH ab 16.30 Uhr zur Demonstration gegen die neue-alte Regierung auf.

Auch auf Twitter machen zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Medien, aber auch Privatpersonen ihrem Unmut Luft. (#Wissenschaftsministerium)

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

Kontakt: lukas.fischnaller(ät)unimag.at

Webseite: www.unimag.at
 

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