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BOKUball: ÖH Boku kritisiert BM Rupprechter

BOKUball: ÖH Boku kritisiert BM Rupprechter (c) Alex Schöller

Die Österreichische HochschülerInnenschaft an der Universität für Bodenkultur (ÖH BOKU) ist erschüttert über die fremdenfeindlichen Äußerungen von Bundesminister Andrä Rupprechter während seiner Eröffnungsrede am BOKUball 2014 am 31. Jänner in der Wiener Hofburg.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden der ÖH BOKU, Johann Strube, meinte der Minister in seiner Eröffnungsrede: "Mein Freund, von einem aus Mecklenburg-Vorpommern brauchen wir uns nicht sagen zu lassen, wie wir Wissenschaftspolitik gestalten. Als ich studiert habe, herrschte dort noch Realsozialismus." Mit dieser Aussage diskreditiere der Bundesminister alle Nicht-ÖsterreicherInnen, die sich in diesem Land politisch engagieren, so die ÖH. "Die Aussagen zeugen von einem höchstbefremdlichen Europabild, in dem Nicht-ÖsterreicherInnen offenbar immer noch mit Argwohn betrachtet werden," so Strube. "Es ist auch demokratiepolitisch bedenklich. Schließlich habe ich als gewählter Vertreter eine demokratische Legitimation, mich bildungspolitisch zu äußern. Für einen Bundesminister sind solche Aussagen untragbar" stellt Strube fest.

"Die ÖH BOKU erwägt auf Grund dieser Entgleisung Andrä Rupprechter in Zukunft nicht mehr als Ehrengast zu ihrem Ball einzuladen" so dass Vorsitzteam unisono.

BM Rupprechter war für eine Stellungnahme nicht errreichbar.

>> Die Rede <<

 

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